Eisenach (lev) - Von 1997 bis 2004 spielte der heutige Handball-Zweitbundesligist ThSV Eisenach in der Beletage des deutschen Handballs, in der 1. Bundesliga.
Zum Kader der Thüringer zählte der Spanier Sergio Casanova, der als ganz junger Mann mit einer deutschen Freundin beim Team des damaligen Trainers Rainer Osmann anklopfte. Der beidhändig werfende Rückraumspieler wurde behutsam integriert und fasste Fuß im deutschen Profihandball. Sergio Casanova spielte nach seiner fünfjährigen Zeit beim ThSV Eisenach viereinhalb Jahre bei TuSEM Essen. Im Jahr 2005 gewann der Schwarzschopf mit TuSEM Essen den EHF-Cup. Nachdem der Traditionsverein Insolvenz angemeldet hatte, wechselte er für eine halbe Saison zum TuS Nettelstedt-Lübbecke. Seit dem Jahr 2009 steht Sergio Casanova im Aufgebot von Spaniens Erstligist BM Aragon, mit dem er am 22. und 28. April 2012 im Halbfinale des Europacups der Pokalsieger auf die SG Flensburg-Handewitt traf.
„Wir sind realistisch, Flensburg ist der Favorit. Wir wären auf die SG lieber erst im Finale getroffen. Aber wir wissen auch, dass wir keine schlechte Mannschaft sind. Ich denke, die Chancen stehen aus unserer Sicht 40:60“, erklärte der inzwischen 34-jährige Sergio Casanova mit Blick auf die beiden Begegnungen mit den Norddeutschen.
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