Traditioneller Wettstreit der Kirmesgemeinden

Kirmes-Olympiade in neunter Auflage und lustigen Spielen

Mühlhausen (gm/mdk) – In diesem Jahr waren 15 Kirmesgemeinden bei der 9. Kirmesolympiade im „Leo“ am Start. Auf dem Wettkampfprogramm standen fünf verschiedene Spiele bei denen aber das Motto „Dabei sein ist alles“ im Vordergrund stand.

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Achtung – jetzt kommt die Nuss! Zu später Stunde waren bei diesem Spiel Treffsicherheit und Technik gefragt. Im Bild die Spieler der Kirmesgemeinde Feld- und Sondershäuser Straße und Spielmeister Thomas Köhler (r.). Glenn Meyer

© Foto: g. meyer

Zu Beginn standen wie immer die Spielleute auf der Bühne. Durch die große Anzahl der teilnehmenden Kirmesgemeinden wurde nach den ersten zwei Spielen schon eine Zwischenbilanz gezogen und die Mitspieler um gut die Hälfte reduziert. Am Anfang stand das schon berühmte Fettbemmenwettschmieren. Es sollten so viele Scheiben wie möglich geschmiert, aber nicht vergessen werden, dass das Auge auch mit isst. Und so wurden die Fettbrote fleißig mit Zwiebeln und Schnittlauch garniert. Natürlich durften die Brote anschließend auch gegessen werden. Beim nächsten Olympischen Spiel ging es um Geschicklichkeit. Ein Ball musste zwischen zwei Stöcken sicher, ohne Runterfallen, über eine bestimmte Entfernung transportiert werden. Beim dritten Wettkampf sollte eine Walnuss, die durch ein Rohr rollte, mit einem Schlag beim Austritt aus dem Rohr getroffen und vollständig zertrümmert werden. Keine leichte Aufgabe zu fortgeschrittener Stunde. Die Mitspieler wurden von ihren Kirmesfreunden angefeuert, um Höchstleistungen zu erringen. Viel Beifall beim Publikum erreichte das Spiel mit dem Bettlaken. Hier mussten zwei Personen so viele Kleidungsstücke wie möglich unter dem Laken wechseln. Socken, T-Shirts und sogar BH’s wurden ausgetauscht. Es war sehr lustig, welche Anzugskreationen danach zum Vorschein kamen. Schon weit nach Mitternacht das letzte Spiel. Einen Luftballon sollte mit einer Ballpumpe so schnell wie möglich zum Platzen gebracht werden. Das stellte sich als gar nicht so einfach heraus und so zog sich dieser Wettbewerb lange hin. Nach 1 Uhr in der Nacht standen endlich die drei Sieger fest. Der dritte Platz ging mit 50 Liter Brauhausbier an die Kirmesgemeinde Feld- Sonderhäuser Straße. Den zweiten Platz erreichte das Team der Zinkengasse, das als Neuling bei der Olympiade dabei war und 100 Liter Bier gewann. Die Kirmesgemeinde Sankt Jakobi landete, wie schon so oft in den letzten Jahren, als Sieger auf dem Podest und konnte sich über 150 Liter „Gerstensaft“ freuen. Thomas Köhler, der Spielmeister des Abends, freute sich, dass es in diesem Jahr wieder so viele Mitspieler waren und wünschte allen Kirmesgemeinden eine wunderbare Kirmes. DJ MEGA sorgte noch bis fast zum Hellwerden für die passende Musik zum Ausklang des Abends. Nun geht in den 30 Mühlhäuser Kirmesgemeinden der Endspurt der Kirmesvorbereitungen los.

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