OTG-Geschäftsführer Uwe Müller feierte 60. Geburtstag

Ein Leben ohne Sport - undenkbar

Gera/Ronneburg (rs) - Gemeinsam mit seinen Sportfreunden/innen feierte Uwe Müller, Geschäftsführer OTG 1902 Gera e.V., seinen 60. Geburtstag. Geboren wurde er am 6. März 1952 in Ronneburg. Seine Kindheit und Jugendzeit verlebte er in Nauendorf, fand während seiner Schulzeit in Großenstein, nicht wie so viele den Weg zum Fußball, obwohl sein Herz bis heute dafür schlägt, sondern zur Leichtathletik und in späteren Jahren kurzzeitig zum Handball in Ronneburg.

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Uwe Müller

© Foto: Reinhard Schulze

Beruf, Bergbaustudium und seine überregionale Tätigkeit als Bereichsleiter bei der Bergsicherung, ließen nur wenig Raum für eine intensive sportliche Betätigung. Ab Mitte der 80er Jahre war er Mitglied im Ronneburger SSV-Vorstand, von 1992 bis 1999 Abteilungsleiter beim FSV Ronneburg, wo er seit November 2011 – jetzt SV Ronneburg - wieder als sportlicher Leiter agiert.
Als Elternsprecher, seine Söhne trainierten in Jena Leichtathletik und Fußball, engagierte er sich in der Wendezeit für den Erhalt der Sportschule.
Von 2000 bis 2002 gehörte er dem Vorstand bei SSV Traktor Nöbdenitz an und erwarb sich große Verdienste um den Aufstieg in die Bezirksliga.
Seit 2004 führt er die Geschäfte bei OTG 1902 Gera. „Ohne das Engagement von Uwe hätte sich der Verein nicht so hervorragend entwickelt", schätzt Klaus Hemmann, 1. Vereinsvorsitzender seinen Geschäftsführer.
Unter seiner Leitung erfolgte 2005 die Übernahme des Sportplatzes in Röpsen durch den Verein. Vieles hat sich seit dieser Zeit auf dem Areal getan. Seinem unermüdlichen Drängen ist es zu danken, dass dort eine gepflegte und saubere Sportstätte wieder entstanden ist, die für den 1. Justizsportverein Gera wie auch für die Förderschule der Lebenshilfe zu einer Heimstätte geworden und auch zur Nutzung für andere Vereine geöffnet ist.
Ihm war es gelungen, die vier Gymnastikgruppen alljährlich zu einem gemeinsamen Gymnastiktreff zusammen zu führen. Er zählte zu den Initiatoren des nun schon in 7. Auflage stattgefundenen Integrationssportfestes. Seit 2009 läuft ein Pilotprojekt zur Sportplatzpflege durch die Vereinsmitglieder, wobei er als Geschäftsführer eng zusammenarbeitet mit dem Elstertal Infraprojekt sowie mit dem zuständigen Fachdienst Bildung und Sport und der OTEGAU. Durch ihn wurden zahlreiche Aktivitäten zur Werterhaltung in und um die „Ossel" initiiert oder mit vorangetrieben, darunter der Um- und Einbau neuer Duschen, Maler- und Anstreicharbeiten wie auch die Markierungsarbeiten in der Sporthalle.
Besonders stolz ist der Jubilar auf die erfolgreiche Entwicklung der Abteilung Badminton. Hier war und ist es der „junge Wilde" Karsten Besser, der den gestandenen Organisator in die Pflicht nimmt. „Wenn sich jemand so ins Zeug legt, da lässt man sich als Geschäftsführer auch einmal kommandieren", scherzte Uwe Müller anlässlich der kürzlich stattgefundenen Deutschen Einzelmeisterschaften in Badminton.
Ein Leben ohne Sport kann und will sich der jetzt 60-jährige nicht vorstellen. So kann man bei der OTG wie auch beim Ronneburger Fußball auch künftig auf das Engagement von Uwe Müller bauen.

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