Anzeige

Eine dänische Erfolgsgeschichte in Gera

alle Bilder anzeigen Bild anzeigen

Die frisch sanierte Villa Eichenberg 2009, in der Goethestraße, Ecke Berliner Straße.

© Foto: Denkmalschutz

Das Königreich Dänemark ist das Land, in dem die Wikinger zu Hause waren. Es ist ein interkontinentales Land, was bedeutet, dass ein Teil in Europa und der andere Teil (Grönland) zu Nordamerika gezählt. Die zwei größten Städte sind Kopenhagen (0,54 Mio. Einwohner) und Århus (0,3 Mio. Einwohner). Hier wuchs auch René M. Christensen auf, bis er 1994 das erste Mal nach Gera kam, um als Projektleiter den Bau eines Hotels zu überwachen. In dieser Zeit lernt er in Gera seine heutige Ehefrau Anja kennen und gründet in der Otto-Dix-Stadt seine Familie. Mit ihr hat er seinen Sohn Tim und seine kleine Tochter Tine. Er selbst ist der typische Däne, konsequent, geradlinig und offen agierend.

Das Jubiläum
Am 1. März 2002 wurde René M. Christensen als Geschäftsführer für die deutsche Tochtergesellschaft von Graakjaer (sprich: Groakjier) GmbH eingesetzt, deren Hauptsitz Gera ist. Sie projektiert und baut große Bauten für die Landwirtschaft oder die Industrie. Dabei steht der typisch dänische-skandinavische Touch (IKEA-Stil) im Vordergrund. Klare Strukturen helle Räume und Kontraste (zu guten Konditionen). Nicht ohne Grund wurde das Unternehmen zu den europäischen Firmen mit der besten Kreditwürdigkeit gewählt.

In Gera daheim
Die Villen in Gera hatten es René Christensen angetan, weshalb er diese sich schon öfter in der Stadt angeschaut hatte. Aber eine kaufen, das stand nie zur Debatte. Mehr durch Zufall geriet er 2006 an die leerstehende Villa Eichenberg in der Berliner Straße. Diese ließ der Prokuristen der Geraer Firma Hirsch, Adolf Eichenberg in den Jahren 1887/1889 erbauen. Von 1960 bis 2001 wurde sie von der Kirchengemeinde genutzt.
Der Denkmalschutz und der Erhalt der alten Substanz stand für ihn an erster Stelle. Es galt die vier Etagen mit 39 großen und kleinen Räumen, die Fassade, die Fenster, der Keller mit Gewölbe zu renovieren und restaurieren. Was er mit seiner Familie alles in die Sanierung an Zeit, Schweiß und Geld gesteckt hat, vermag er nicht zu sagen, aber es hat sich gelohnt. Nach über drei Jahren Sanierung wurden sie 2010 mit dem Thüringer Denkmalschutzpreis ausgezeichnet. Eine Besonderheit ist, dass auch der Garten rund um das Haus unter Denkmalschutz steht.

Engagiert
Auch das soziale Engagement kommt bei Christensen nicht zu kurz. Erst kürzlich wurde das Jedermanns-Radrennteam GRAAKJAER-DKV der Öffentlichkeit präsentiert. Das Team fährt bei überregionalen Veranstaltungen Rennen. Christensen selbst liebt das Radfahren. Auch gehört er zu den Unterstützern von Robin Schneider und des Powertriatlons. Als er vergangenes Jahr selbst daran teilnahm, konnte er mit seinem Staffelteam den 3. Platz belegen.
Aber auch die Erziehung von Kindern liegt Ihm am Herzen. Die Verkehrserziehung, in Zusammenarbeit mit der Geraer Polizei und auch im Verein der Waldorfschule in Gera-Lusan hilft er wo er kann. Zuletzt präsentierte er als Vertreter mehrerer Investoren gemeinsam mit Politikern und Vertretern des Radsports das Konzept einer neuen Radsporthalle mitten in Gera.

Fazit
René Christensen kann auf eine tolle Geraer Erfolgsgeschichte zurückblicken. Eine hier gegründete Familie, mit Graakjaer ist er Arbeitgeber für 15 Mitarbeiter und mit Sicherheit viele, viele neue Gersche (sportliche) Freunde. Gera braucht Unternehmer und Privatmenschen wie Christensen. Alles Gute von uns zum Jubiläum und weiterhin viel Erfolg!

Bewerten Sie diesen Artikel

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Noch keine Kommentare vorhanden

Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar hinterlassen, schreiben Sie doch den ersten.

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder
Als Startseite festlegen Facebook Twitter RSS-Feeds Mobile