Infoveranstaltung des Kreises

Jetzt auch Fördermittel für Einzelmaßnahmen

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Wie man an Fördermittel für entsprechende Baumaßnahmen herankommt, erläuterten die Referenten bei der Infoveranstaltung des Kreises Höxter (v.l.): Eckard von Schwerin von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Landrat Friedhelm Spieker, Rainer Janssen vom Bauministerium NRW aus Düsseldorf sowie Brigitte Skaba und Alexander Hake vom Kreis Höxter.

© Foto: privat

Höxter (ozm) - Einen energiegeladenen Abend erlebten mehr als 100 Gäste in der Aula der Kreisverwaltung Höxter. Die Experten des Kreises Höxter informierten mit Unterstützung hochkarätiger Referenten über die mannigfaltigen Möglichkeiten, gerade bei energetischen Nachrüstungen Fördermittel zu erhalten.
„Im Förderjahr 2011 flossen insgesamt 6,9 Millionen Euro Fördermittel aus Düsseldorf ins Kreisgebiet", machte Landrat Friedhelm Spieker bei seiner Begrüßung deutlich, dass man die Chance, sich für Bauprojekte Unterstützung zu holen, durchaus nutzen sollte. „Diese Mittel kommen nicht nur den Bauherren, sondern auch dem heimischen Gewerbe zu gute und sind bei uns im Kreis gut angelegt."
Ein Schwerpunktthema des Abends war die Förderung von Energiesparmaßnahmen, mit denen sich erhebliche und nachhaltig wirkende Kosteneinsparungen realisieren lassen. „Mit zinsgünstigen Darlehen erleichtert das Land die Finanzierung von Energiesparmaßnahmen", erklärte Brigitte Skaba, beim Kreis zuständig für die Baudarlehen des Landes. So könne eine Familie, die ihr Eigenheim energetisch nachrüsten will, mit einem zinsgünstigen Landesdarlehen in Höhe von bis zu 40.000 Euro rechnen – vorausgesetzt die erforderlichen Einkommensgrenzen werden eingehalten.
Als wichtige Neuerung des diesjährigen Wohnungsbauprogramms stellte sie heraus, dass nun auch Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel die Dämmung der Außenwände, Einbau von wärmegedämmten Fenstern oder die Erneuerung der Heizungsanlage gefördert werden können. „Wer ein Einfamilienhaus baut und dieses barrierefrei errichtet, kann neben der Regelförderung noch ein zusätzliches zinsvergünstigtes Darlehen in Höhe von 10.000 Euro beantragen." Brigitte Skaba empfahl, unbedingt vor Beginn aller Aktivitäten erst einmal mit dem Kreis Höxter Verbindung aufzunehmen, um sich entsprechend beraten zu lassen. „Die Förderanträge müssen erst beim Kreis genehmigt sein, bevor Verträge mit Handwerkern abgeschlossen werden."
Im Rahmen der Energiewende ist die Beheizung von Gebäuden mit regenerativen Energiequellen ein interessantes und richtungweisendes Themenfeld, zu dem Alexander Hake vom Projekt Bioenergieregion entsprechende Informationen vermittelte. Wie gut die Kreditanstalt für Wiederaufbau mit ihrem breit gefächerten Förderangebot im Darlehens- und Zuschussbereich aufgestellt ist, erläuterte deren Mitarbeiter Eckard von Schwerin. Extra aus Düsseldorf angereist war Rainer Janssen vom Bauministerium, der die aktuelle Landesförderung zur energetischen Nachrüstung und den barrierefreien Umbau von bestehenden Wohnungen vorstellte.
Den ganzen Nachmittag über hatten sich Interessierte im Energieberatungsmobil der Energieagentur NRW über die Möglichkeiten informiert, Energie einzusparen und damit nicht nur die Umwelt zu schützen, sondern auch die Haushaltskasse. Die große Beteiligung an der Veranstaltung stellte erneut unter Beweis, dass der Kreis Höxter mit solchen Beratungsangeboten gut aufgestellt ist und gerade bei tiefgreifenden Investitionsmaßnahmen den Bauherren echte Hilfestellung geben kann.
Für alle Bauinteressierten, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, hier die Kontaktadressen des Kreises: Thomas Emmerich, Telefon: 05271/9654140, E-Mail: t.emmerich@kreis-hoexter.de, Brigitte Skaba, Telefon: 05271/9654142, E-Mail: b.skaba@kreis-hoexter.de und Energieberater Johannes Schuhbert, Telefon: 05271/9654116, j.schuhbert@kreis-hoexter.de.

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