Landkreis Gotha (psk) - Ab kommender Woche (Mo., 9. Juli) müssen sich Autofahrer auf längere Wege im Nord- und Südkreis einstellen. Grund hierfür ist die Sperrung zweier stark genutzter Verbindungsstraßen.
Der Landkreis Gotha saniert die Kreisstraßen 19 Ballstädt-Gräfentonna und 27 Hohenkirchen-Emleben im Gesamtwert von rund 5,4 Mio. Euro. Beide Straßen waren erst mit dem Jahreswechsel vom Freistaat an den Landkreis übertragen worden und kommen jetzt in die Kur. Die Arbeiten an der Verbindung Ballstädt-Gräfentonna beginnen im rund zwei Kilometer langen Teilstück zwischen Burgtonna und Gräfentonna, das bis 30. September voll gesperrt sein wird. Die Umleitung zwischen den Tonnaer Ortsteilen führt über Aschara und die B247 bis nach Bad Langensalza und von dort aus über die Umgehungsstraße zur B 176 bis Gräfentonna. Im zweiten Bauabschnitt zwischen Burgtonna und Ballstädt erfolgen die Arbeiten ab Herbst unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung. Bis Jahresende hingegen fällt die von Einpendlern gern genutzte Parallelverbindung zwischen dem Südkreis und der Kreisstadt Gotha aus. Die Verbindung Hohenkirchen-Emleben unterliegt bis voraussichtlich 20. Dezember abschnittsweise der Vollsperrung. Zunächst wird ca. zwei Monate lang das Teilstück Hohenkirchen-Petriroda saniert. Während dieser Zeit führt die Umleitung über die B 247 nach Schwabhausen und von dort über Emleben nach Petriroda. Im zweiten Bauabschnitt wird die Strecke unter Vollsperrung von Petriroda bis Emleben instand gesetzt. Die Umleitungsstrecke bleibt in umgekehrter Richtung erhalten.
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