Forstausschuss tagte in Finsterbergen

Finsterbergen - Der Forstausschuss des Thüringer Forstamtes Finsterbergen, ein Beratungsgremium aus 14 Vertretern des regionalen Privat-, Körperschafts- und Landeswaldes, tagte in Finsterbergen. Unter der Leitung von Amtschef Dr. Horst Sproßmann wurden aktuelle Entwicklungen zur Forststrukturreform vorgestellt und diskutiert. Demnach wird die Thüringer Landesforstverwaltung zu einer Anstalt des öffentlichen Rechts mit dem Ziel umgewandelt, weitere betriebliche Effizienzpotenziale zu erschließen. Ebenfalls informierte Sproßmann über das Anliegen des Landwirtschaftsministeriums zur Vergrößerung des Biosphärenreservates Vessertal von derzeit 17.000 auf über 30.000 Hektar, welche speziell bei Waldbesitzern in der Region in der Vergangenheit für teils heftigen Widerstand sorgten. Erfreulich beurteilten die Mitglieder die gegenwärtige Entwicklung am Holzmarkt, die derzeitig auskömmliche Erlöse aus der immer komplexeren Waldwirtschaft ermögliche. Das dabei der Roh-, Bau-, Werk und Energiestoff Holz wegen Flächenstilllegungen für den Naturschutz in Thüringen immer knapper werde, gab hingegen in diesem Fachkreis Anlass zur Sorge. Der Forstausschuss, der gemäß Thüringer Waldgesetz als Organ alle vier Jahre und damit 2011 wieder neu gewählt werden muss, bietet die Möglichkeit des breiten Dialogs forstpolitisch relevanter Themen in einem waldinteressierten Kreis. Auf Ministeriumsebene arbeitet der Landesforstausschuss als übergeordnetes Gremium und Ansprechpartner der lokalen Ausschüsse.

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