Umfrage:

Mehrheit votiert für sparsamere Straßenbeleuchtung

(djd/pt) - In Zeiten knapper Kassen wird das Thema Straßenbeleuchtung in vielen deutschen Kommunen diskutiert. Die Städte und Gemeinden wollen und müssen Einsparmöglichkeiten realisieren, ohne die Sicherheit und den Komfort der Bürger zu gefährden. Wie aber bewerten die Bundesbürger selbst diese Maßnahmen? Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Hamburger Öko-Energieversorgers LichtBlick:

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67 Prozent der Deutschen halten einer Umfrage zufolge Einschränkungen bei der nächtlichen Straßenbeleuchtung für eine sinnvolle Möglichkeit, Energie zu sparen. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass besonders belebte Straßen weiterhin gut ausgeleuchtet sind.

© Foto: djd/LichtBlick AG/thx

67 Prozent der Deutschen halten Einschränkungen bei der nächtlichen Straßenbeleuchtung für eine sinnvolle Möglichkeit, Energie zu sparen. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass besonders belebte Straßen weiterhin gut ausgeleuchtet sind. 33 Prozent lehnen Einschränkungen bei der öffentlichen Beleuchtung ab, da sie durch weniger Licht ihre Sicherheit gefährdet sehen.

Neun Millionen Lampen im Einsatz

Schätzungsweise neun Millionen Lampen sorgen in Deutschland für Licht auf öffentlichen Plätzen und Wegen. Nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zahlen die Kommunen pro Jahr 850 Millionen Euro für die nächtliche Beleuchtung - das entspricht einem Drittel der öffentlichen Stromkosten. Mit dem Einsatz sparsamerer Technologien könnten diese Ausgaben nahezu halbiert werden. Nicht nur aufgrund von Sparzwängen, sondern auch wegen verschärfter EU-Vorgaben müssen die deutschen Städte und Gemeinden künftig ohnehin auf eine effizientere Beleuchtung setzen. Heute verwenden zwar bereits 80 Prozent der Kommunen intelligente Dämmerungsschalter, um die Stromkosten zu senken. Eine umfassende Nutzung innovativer Konzepte hat sich jedoch erst in wenigen Verwaltungen durchgesetzt.



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