Für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt

Ilmenau zeigt Flagge

Ilmenau (Stadtverwaltung/ke) - Am 9. Juli setzte die Stadt Ilmenau ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedsstädten der „Bürgermeister für den Frieden“ hisste die Stadt Ilmenau vor dem Rathaus die Flagge der „Mayors for Peace“.

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Am 9. Juli hisste die Stadt Ilmenau vor dem Rathaus die Flagge der „Mayors for Peace“.

© Stadtverwaltung Ilmenau

Ilmenau ist seit 2004 Mitglied der Bürgermeister für den Frieden. Diese erinnern mit der Aktion an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996, wonach der Einsatz von Atomwaffen, ja bereits die Androhung des Einsatzes gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt.

In der weltweiten Staatenpraxis ist dies jedoch nicht angekommen, der Atomwaffensperrvertrag ist bisher kraftlos geblieben und die Zahl derjenigen Länder, die Atomwaffen besitzen, nimmt zu.
In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen der Menschheit neue Perspektiven schafft, treten die Bürgermeister für den Frieden unter der Führung des Bürgermeisters von Hiroshima, Kazumi Matsui, weltweit unter dem Motto „Städte sind keine Zielscheiben“ (Cities Are Not a Target) für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden. Er nimmt keine Rücksicht auf Grenzen oder Nationen.  Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 mahnen uns und zeigen uns die schrecklichen Folgen noch heute.

Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Dies gerade auch und vor allem wegen der weitreichenden Folgen eines Atomwaffeneinsatzes für Mensch und Umwelt.

Der Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden wird von der Kampagne „atomwaffenfrei. jetzt“ unterstützt.

 

 

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