Katholische Kindertagesstätten beenden zweijährige Qualifikation

Überprüfbare Qualität

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An dem Qualitätsentwicklungsprozess von November 2008 bis Januar 2011 nahmen folgende Tageseinrichtungen für Kinder teil: St. Martin und Mariä Heimsuchung aus Warburg, St. Peter und Paul und Zum verklärten Christus aus Bad Driburg, St. Josef aus Erwitte, St. Elisabeth aus Bad Westernkotten, St. Cyriakus aus Horn, St. Nicolai und „Für unsere Kinder“ aus Lippstadt und St. Joseph aus Westenholz. © Foto: privat

Hochstift - Einen zweijährigen Prozess zur Qualitätsentwicklung haben jetzt zehn katholische Tageseinrichtungen aus den Kreisen Paderborn, Lippe und Höxter am Mittwoch, 26.Januar 2011 mit einer Abschlussveranstaltung im Paderborner Liborianum beendet. Organisiert und begleitet wurde die Arbeit vom Diözesan-Caritasverband. „Als Fachberatung von Tageseinrichtungen kommt es uns vor allem darauf an, die pädagogische Arbeit in den Tageseinrichtungen mit allen Mitarbeiterinnen zu überdenken, weiter zu entwickeln und verbindlich zu vereinbaren", so Tagungsleiterin Inge Schlottmann. Qualität habe in konfessionellen Einrichtungen auch eine religiöse Dimension. „In der Arbeit mit den Kindern zeigen Pädagoginnen in katholischen Tageseinrichtungen bewusst ihre religiös geprägte Haltung. Sie beschreiben, wie sie mit den Kindern den Glauben alltäglich leben und sich in die Kirchengemeinde einbringen."

Als Referentin der Fortbildung stand Dr. Bärbel Schlummer, Supervisorin und Auditorin für Qualitätsmanagement zur Verfügung. Sie reflektierte und diskutierte mit den Erzieherinnen über die pädagogische Arbeit mit Kindern. Wie gestalten wir einen Tagesablauf, dass dieser allen Interessen und Bedürfnissen der Kinder gerecht wird? Wie können wir auch unter dreijährige Kinder in unseren Einrichtungen betreuen und in der Entwicklung unterstützen?

Zu insgesamt 9 Themenbereichen leitete Frau Dr. Schlummer die Beschreibung von Prozessen und Standards an. Jedes Mitarbeiterteam legte seine Prozessbeschreibungen als verbindliche Dokumente im hausinternen Qualitätshandbuch nieder.

Über insgesamt 20 Tage verteilte sich die Erarbeitung. Dazu waren auch die Träger und Elternvertreter eingeladen. Sie erhielten tiefere Einblicke in die Arbeit der Einrichtungen und zeigten sich beeindruckt von der professionellen Tätigkeit der Pädagoginnen.

„Viel Arbeit und viele Stunden mit den Mitarbeiterinnen investiert, auf Bewährtem aufgebaut, unser Profil geschärft, insgesamt eine runde Sache für alle" so lautete die Bewertung des Qualitätsprozesses im Resultat.

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