Unter Regie des Bundestrainers

Von Michael Rubisch

Liebenau – Normalerweise plant Tischtennis Bundestrainer Jörg Rosskopf das Training von Tischtennisprofis wie Timo Boll oder Dimitri Ovtcharov. Am Freitag jedoch beaufsichtigte der 47-jährige ehemalige Weltklassespieler und Weltmeister im Doppel das Tischtennistraining in der Liebenauer Sporthalle und brachte große und kleine Zelluloidcracks ins Schwitzen.

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Bundestrainer Jörg Rosskopf musste zahlreiche Autogrammwünsche erfüllen.

© Foto: Rubisch

Eine Trainingseinheit beim Bundestrainer. Unter dem Motto „Rossi meets Zwergen“ wurde dieser Wunsch für einige Tischtennisspieler Wirklichkeit. Mitglieder der Tischtennisabteilungen aus Ostheim/Zwergen, Liebenau, Calden und Eberschütz trainierten unter dem Regiment von Jörg Rosskopf und bekamen den ein oder anderen Hinweis, wie sie ihr Spiel verbessern können.
In einem kurzen Interview beantwortete „Mr. Tischtennis“ wie er in Fachkreisen genannt wird Fragen zu den Nationalspielern, seinem Werdegang als Profisportler oder gab Auskunft zur Vorbereitung auf die Tischtennis-Weltmeisterschaft, die Ende Mai in Düsseldorf stattfinden wird. Bis zu drei Trainingseinheiten pro Tag an sechs Tagen in der Woche stehen für Profispieler auf dem Programm. Am siebten Tag finden dann die Wettkämpfe statt. Wer mit zehn oder elf Jahren in den Sport einsteige, habe schon eine Menge verpasst.
Wofür das jahrelange Training gut war, zeigte Rosskopf dann in einem kleinen Showmatch gegen die beiden Oberligaakteure Niklas und Marco Hilgenberg. Aus den fast unmöglichsten Positionen spielten die beiden Akteure die Bälle auf den kleinen Tisch zurück. Und auch mit 47Jahren zeigte Rosskopf, dass er den schnellsten Rückschlagsport der Welt immer noch beherrscht. „Der hat es ja richtig drauf“, bemerkte auch der achtjährige Leon aus Vellmar.

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Jörg Rosskopf erwartet den Aufschlag von Marco Hilgenberg.

© Foto:Rubisch


Gut gelaunt und für jeden Spaß zu haben war der Bundestrainer an diesem Abend. Kurzerhand tauschte Rosskopf seinen Schläger gegen ein Riesenexemplar, den seines Kontrahenten hingegen gegen einen Minischläger und sicherte sich so die nächsten Punkte. Auch für die beiden Brüder Marco und Niklas war es schon etwas besonderes gegen „Rossi“ zu spielen, wie Niklas im Interview verriet. Autogramme und Fotos mit dem gebürtigen Hessen Rosskopf waren am diesem Abend sehr begehrt. Jeder Autogramm- und Fotowunsch wurde vom Bundestrainer auch noch erfüllt.

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