Heiz-Check für Heizungsanlage - Optimierung oftmals mit geringem Aufwand möglich

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V. l. n. r.: Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, Energieberater Dipl.-Ing. (FH) Heinz Peter Janssen und Caroline Werner, Projektkoordinatorin Energie und Klimaschutz beim Landkreis Northeim, bei Messung an der Gaszentralheizung.

© lpd Northeim

Northeim (lpd/usj) - Noch bis zum 15. November 2015 können sich Hausbesitzer beim Landkreis Northeim unter Tel. 05551/708732 Beratungstermine für einen Heiz-Check reservieren.

Was sich hinter dem Angebot verbirgt und wie der Heiz-Check abläuft, das hat Dipl.-Ing. Heinz Peter Janssen, Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen, jetzt vor Ort im Heizungsraum von Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser erläutert.

So besteht das Angebot aus zwei Terminen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Im Fokus stehen dabei die Heizungsanlage und die umliegenden Installationen im Heizungsraum. Über einen Zeitraum von 24 Stunden zeichnen Messgeräte wichtige Systemtemperaturen auf. Zudem werden der Dämmstandard von Rohren und Armaturen überprüft, Daten wie Alter und Dimensionierung des Systems, der Verlauf der Raumtemperatur und der Vorjahresverbrauch erfasst. Schließlich werden alle Komponenten der Anlage, etwa Kessel, Warmwasserspeicher, Mischer und Ventile, in Augenschein genommen.

"Die Heizungsanlagen funktionieren zwar reibungslos, sind oft aber nicht optimal eingestellt, und verbrauchen daher mehr Energie als nötig", so Dipl.-Ing. Heinz Peter Janssen. Dabei lasse sich das jeweilige System häufig auch ohne große Investitionen optimieren. Die Ergebnisse fließen in einen Bericht ein, den die Hauseigentümer nach jedem Heiz-Check wenig später per Post erhalten. Der Bericht enthält eine Gesamteinschätzung zum Heizsystem und natürlich Empfehlungen zur Verbesserung der Effizienz. Veränderungen an den Heizungsanlagen nehmen die Energieberater übrigens nicht vor. Wer die Empfehlungen umsetzen möchte, muss anschließend einen Heizungsinstallateur damit beauftragen.

Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kostet der Heiz-Check nur 30 Euro, die direkt beim Energieberater zu entrichten sind.

Das Angebot besteht übrigens über den 15. November 2015 hinaus. Anmeldungen sind dann allerdings nur über die Verbraucherzentrale Hannover möglich.

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