Bürgermeisterwünsche zum Jahreswechsel 2012

Grußwort Klaus Brodführer Schleusingen

Schleusingen (wotan/Brodführer) - Sehr geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger Schleusingens, viele von Ihnen können sicher auf freudige Ereignisse zurückblicken und mit großer Zufriedenheit das Jahr beenden.

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Schleusinger Stadtoberhaupt Brodführer

© Foto: Stadtverwaltung

Aber all jene, für die 2011 kein glückliches Jahr war, möchte ich ermuntern, die kommenden Monate mit neuem Mut und Optimismus anzugehen.
Ein Durchblättern der lokalen Presseartikel lässt manches Ereignis des Jahres 2011 wieder wach werden. Als Stichworte seien genannt:
die Neugestaltung des Dorfplatzes Gethles; die Verkehrsfreigabe der Umgehungsstraße Rappelsdorf, die Umbauarbeiten und neue Fassade des Alumnates, die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr sowie den MDR-Sommernachtsball als kulturelles Highlight. Zahlreiche Helfer, Freunde und Unterstützer waren wieder daran beteiligt, unsere Gemeinde attraktiver, lebens- und liebenswerter zu machen.
Es gibt Grund all denen Lob zu sagen, die ehrenamtlich zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger arbeiten und mitwirken - in den Vereinen, Kirchgemeinden, im Stadtrat, als Ortsteilbürgermeister, Ortsteilrat und in der Nachbarschaftshilfe. Danken will ich allen, die die Arbeit des Bürgermeisters und der Stadträte aufmerksam begleiten, Gelegenheiten zur konstruktiven Kritik wahrnehmen, Anregungen und Hilfestellungen geben und bei Unklarheiten und Zweifeln nachfragen, statt mit Parolen Stimmung zu machen.
Insbesondere gilt unsere Hochachtung den Kameraden der Freiwillige Feuerwehr unserer Stadt. Mit ihren 50 aktiven ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung erfüllen sie die wichtigste städtische Pflichtaufgabe. Allein die häufigen - oft nächtlichen – Einsätze auch in den Nachbargemeinden und auf der Autobahn sind für die Einsatzkräfte sehr anstrengend, gefährlich und für die Familien belastend. Obwohl allenthalben Klagen über die kommunalen Finanzen zu hören sind, bewegen wir uns weiterhin in ruhigen, schuldenfreien Gewässern. Bei den alltäglichen „Problemen“, die auf uns alle zukommen, ist es nicht einfach, dass man ein wenig zur Ruhe kommt. Die sogenannte „stille Zeit“ des Advents ist überall – zugegeben – alles andere als still. Zum einen werden wir privat gerade am Jahresende von eigenen Vorsätzen getrieben, müssen dieses und jenes noch erledigen und zum anderen steht unsere Arbeitswelt meist in einem Wettbewerb, der keine Pausen und kein Ausruhen kennt.
Wer je die Prognosen für das vergehende Jahr verglichen hat mit dem, was das Jahr tatsächlich brachte, weiß, wie unsicher alle Vorhersagen sind. Deshalb will ich heute keine Prophezeiungen  treffen, sondern möchte Sie einfach nur für die Zukunft ermuntern. Beim Thema Zukunft muss uns allen aber sogleich klar werden, dass Entwicklung ohne Veränderung nicht möglich ist. Wir werden uns deshalb immer wieder auf Veränderungen einlassen und diese konstruktiv und kritisch begleiten müssen. Dabei dürfen wir Veränderungen jedoch nie eilfertig verneinen und beklagen. Auch wenn Veränderungen mittlerweile das sind, was die Menschen am meisten fürchten, dürfen wir ihnen nie die Tür verschließen, denn das hieße, die Chancen für unsere Stadt nicht zu nutzen.
Die wahlberechtigten Bürger möchte ich ermuntern, am 22. April 2012 von ihrem Grundrecht auf freie Wahlen und Mitbestimmung anlässlich der Bürgermeisterwahl in unserer Stadt Gebrauch zu machen und ihre Stimme aktiv mit einzubringen.
Liebe Bürgerinnen und Bürger, das vergangene Jahr haben wir – trotz vieler Widrigkeiten – gut gemeistert. Jetzt haben wir wieder 365 Tage Zeit neue Ideen einzubringen, unser Engagement zu beweisen und unser Wohlwollen zu unserer Stadt zu zeigen.
Ich wünsche Ihnen allen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger und auch den auswärtigen Besuchern ein friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches und zufriedenes gesegnetes Jahr 2012.

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