V.l.: Matthias Peitsch und Gilbert Schulte hoffen zukünftig auf viele "plakettenfähige" Neubauten.
© Foto: OttoHöxter (mo) - „Elektronische Einbruchssicherung ist gut, mechanische Einbruchshemmung aber ist besser", so Gilbert Schulte von der Kreispolizeibehörde Höxter. Ungesicherte Fenster und Türen können in Sekundenschnelle aufgehebelt werden, doch gute Sicherheitsvorkehrungen können dem Einbrecher sein Tun effektiv erschweren - meist gibt er nach nur wenigen Minuten ohne Erfolg auf.
Um die Bürger für dieses Thema zu sensibilisieren, hat sich bereits im März 2007 das Netzwerk „Zuhause sicher" gegründet: Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss öffentlicher Institutionen und privatwirtschaftlicher Unternehmen. Acht Betriebe finden sich im Kreis Höxter; sie nehmen an spezifischen Schulungen teil und müssen bestimmte Auflagen erfüllen. Auch Versicherungen unterstützen das Netzwerk.
Im Dezember 2011 wurde von der Höxteraner Firma Indiwo ein kompletter Neubau im Sinne von „Zuhause sicher" erbaut: Von Anfang an sind mechanische Einbruchshemmer eingebaut.
Viele Handwerksbetriebe im Netzwerk „Zuhause sicher" rüsten nur nach, was nicht immer billig ist. Ein einbruchshemmender Neubau hingegen bedeutet lediglich einen kleinen Aufschlag von maximal zwei Prozent der Baukosten.
Die stolzen Besitzer des Neubaus erhielten eine netzwerkeigene „Präventionsplakette", die das Engagement des Bürgers auszeichnet und natürlich auch eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher hat, denn sie verkündet: Hier ist jeder Einbruch sinnlos.
Matthias Peitsch, Geschäftsführer von Indiwo, bekräftigt, nach Möglichkeit jeden weiteren Neubau mit den einbruchshemmenden Maßnahmen auszustatten.
Absprachen zu kostenfreier Beratung und nähere Informationen sind möglich bei Gilbert Schulte unter Tel. 05271/9621351.
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