Lang erwartete Spendenaktion

Briefe an die „Löwenmama"

Von Marc Otto
Höxter - Seit mittlerweile 17 Jahren bringt die „Löwenmama“ Kinderaugen in den Krankenhäusern der Region und über deren Grenzen hinaus zum Leuchten: Im Zuge ihrer wohltätigen Aktion zieht Susanne Saage aus Sommersell durch zahlreiche Kliniken und befragt kranke Kinder und auch deren Geschwister nach ihren Weihnachtswünschen.

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Geschäftsführer Dietmar Larusch und "Löwenmama" Susanne Saage präsentieren den Gabentisch im Spielwarengeschäft Larusch.

© Foto: Otto

Die Sammlung an Wunschzetteln ergibt in jedem Jahr eine vielfältige Palette, welche sich auf den Geschenketischen der helfenden Geschäfte ausbreitet, von Puppen und Spielzeugautos über Brettspiele bis hin zu Konsolen und Laptops. Diese Geschenke können von wohltätig gestimmten Kunden gekauft werden, um pünktlich zur Bescherung von der „Löwenmama“ und ihren freiwilligen Helfern in den Krankenhäusern verteilt zu werden. Inzwischen werden rund 40 Kliniken mit Gaben beschert; von Kassel bis Hameln, von Hamburg bis München, von Sylt bis in den Schwarzwald. Ganz neu mit dabei ist das Kinderhospiz Paderborn.
Mittlerweile läuft die Bescherung der Löwenmama über vier bis fünf Tage hinweg; auch Freunde und Bekannte packen fest mit an. Gleichsam unterstützen zahlreiche Firmen aus ganz Deutschland die Aktion mit Geldspenden.
„Wir konnten bisher jeden Wunsch erfüllen“, so die überglückliche „Löwenmama“.
Geschenk-Tische finden sich etwa in Geschäften aus Höxter, Steinheim, Nieheim, Beverungen, Holzminden und Detmold, aber auch in Braunschweig, Leipzig und Bielefeld. In ganz Deutschland verteilt sind es über 50 Gabentische, die mit den Kinderwünschen beladen werden. Die Aktion läuft bis Heiligabend.
Die Resonanz in der Bevölkerung ist riesig, die Zahl der ehrenamtlichen Helfer stetig steigend.
Am 8. und 9. November findet zudem ein Waffelbacken im Spielwarengeschäft Larusch in der Weserstraße statt, um die „Löwenmama“ zusätzlich zu unterstützen.
Susanne Saage setzt sich Jahr für Jahr mit Leib und Seele für ihr Projekt ein; sie weiß aus erster Hand, wie es ist, wenn das eigene Kind schwer erkrankt im Krankenhaus liegt. Ihr Sohn Moritz erkrankte an Leukämie und wurde in der Uni-Klinik Göttingen behandelt. Dort wurde auch Susanne Saages Spitzname „Löwenmama“ geprägt und ihre Motivation für ihre wohltätige Aktion geweckt. Göttingen ist damit gleichsam von der ersten Stunde an dabei.
Übrigens werden helfende Hände freudig ergriffen: Insbesondere nach Helfern mit großen Autos wird gesucht, denn bei all den Geschenken und Kliniken hat sich die Logistik zu einer ganz eigenen Herausforderung entwickelt, welche es zu stemmen gilt.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.aktion-loewenmama.de.

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