Comedian Frank Fischer im Zimmertheater

Comedy und Pasta

Höxter (ozv) - "Ich war selten so gut gesättigt", rief Frank Fischer der erheiterten Publikumsschar entgegen. Gesättigt waren auch die Theatergäste. Im Café & Zimmertheater gab es nicht nur Lustiges auf die Ohren, sondern auch Leckeres für den Gaumen.

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Comedian Frank Fischer (Mitte) mit Stefan Marx (r.) und Simon Hillebrand.

© Foto: Zimmertheater Höxter

Comedy und Pasta bekamen Jung und Alt serviert und genossen die ungewöhnliche Kombination, die sich die beiden Betreiber und Schauspieler, Stefan Marx und Simon Hillebrand überlegt hatten.
Auf dem Abendprogramm stand nämlich Frank Fischer mit seinem Kabarett "Gewöhnlich sein kann jeder" und frisch zubereiteter Pasta, die in der Pause gereicht wurde.
Fischer quatschte munter drauflos und unterhielt sich schon nach wenigen Minuten so gut mit dem Publikum, dass er vollkommen vom Kurs abkam. "Schön, wenn mir das Programm schon nach fünf Minuten aus den Händen gleitet", sagte der Künstler und nahm es mit Humor.
Humor gehört nicht nur zur fabelhaften Show des Mimen sondern auch in den Alltag der Witzeschleuder. 
Fischer rief dazu auf mehr Spaß im Leben zu haben. Jeder sollte mal verrückt sein und verrückte Dinge tun. Er sei ein großer Technikfan und sein Lieblingsladen sei der Media Markt. "Gehen Sie mal in den Media Markt und fragen Sie einen Mitarbeiter: Kann ich Ihnen helfen?" Den Alltag lustiger zu gestalten sei so leicht. 
In seinem Programm geht es um ungewöhnliche Menschen und ungewöhnliche Erlebnisse. Und die wurden mit so einer Kreativität, Hingabe und einer kräftigen Portion Humor und Selbstironie erzählt, dass der Lachmuskelkater vorprogrammiert war.
Der Kabarettist nahm Zugreisende auf's Korn, analysierte Fernsehshows die niemand braucht und berichtete von einem Malheur als er bei einem Auftritt versehentlich den Ruhrpott als Rheinland bezeichnet hatte.
Er zog über Werbespots her, imitierte bekannte Persönlichkeiten und zeigte dabei ein wahres Talent für Imitation. Man könne meinen er sei ein Fernsehjunkie aber er lese auch gerne. "Ich gehe seit neuestem wieder in die Bücherei", witzelte der Comedian. "Es ist doch schön zu wissen, dass es eine Person gibt, die nach mir das Buch liest. Ich schreibe bei Krimis meistens auf Seite 50 wer der Mörder ist."
Die Botschaft des Abends? Machen Sie komische Sachen! Es gäbe sogar Clownsschulen in Deutschland wo man hingehen könne. Dort werde man zum staatlich anerkannten Clown ausgebildet. "Als Clown kannst du alles machen", verriet Fischer. "Wirtschaft, Politik...". Donald Trump sei sieben Jahre auf der Clownsschule gewesen, Merkel fünf Jahre.
Das Publikum ging am Ende nicht nur mit Lachmuskelkater, sondern auch mit einem gut gefüllten Magen nach Hause.
Wer sich noch Karten für einen lustigen Nachmittag oder Abend sichern möchte, sollte das schleunigst tun. Denn heiß begehrt sind die Eigenproduktionen und Gastspiele. Alle Infos gibt es im Internet (www.cafe-zimmertheater.de), direkt im Café oder auch unter Tel. 05271/9660520.

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