Die Kernstadt und ihre Dörfer im Fokus

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Hier entsteht der „Platz der Ortschaften“. Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Landesgartenschau Höxter, (v.l.) Thomas Schöning (Vorsitzender), Holger Sielemann (Beisitzer), Dietmar Beineke (stellvertretender Vorsitzender) und Michael Meier (Schatzmeister) haben vor Ort erläutert, wie der Platz im nächsten Jahr aussehen soll.

© Foto: Michaela Weiße

Höxter (wrs) - Den "Platz der Ortschaften" hat der Förderverein der Landesgartenschau Höxter zu seinem Leuchtturm-Projekt erklärt. In der Nähe des Haupteingangs der LGS - wo die Grube in die Weser fließt - wird ein Pavillon samt Dachterrasse entstehen. Dort werden sich die Kernstadt und die zwölf Ortschaften präsentieren. Hinzu kommt eine Murmelbahn mit 13 Spielstationen, die Höxter und die Dörfer darstellen. Die Kosten des Ausstellungsbeitrags belaufen sich auf etwa 230.000 Euro. Doch der Förderverein muss diese nicht allein stemmen: "Wir freuen uns über eine Förderung von rund 150.000 Euro", berichtet Schatzmeister Michael Meier, der in den vergangenen Monaten sehr viel Mühe in die Ausarbeitung des Leader-Antrages investierte. Große Unterstützung leistete auch die lokale Aktionsgruppe „Kulturland Kreis Höxter“. "Die genaue Konstruktion und Größe des Pavillons sind derzeit noch in Planung", berichtet der Vorsitzende Thomas Schöning. Fest steht, er wird genügend Platz bieten, damit sich die Ortschaften entsprechend präsentieren können. Eine Außentreppe wird auf die Dachterrasse führen, die auch als Bühne genutzt werden kann. Für die Unterhaltung rund um den Pavillon werden die zahlreichen Vereine aus dem Stadtgebiet sorgen. So gestalten sie unter anderem Thementage, wie etwa den Kindertag, mit. Imagefilme von Höxter und den Ortsteilen, die im Inneren des Pavillons auf einem großen Bildschirm zu sehen sein werden, sollen vor allem bei Touristen die Neugier auf einen weiteren Besuch in der Region wecken. Produziert werden die Filme von der heimischen Firma "Madeye". Derzeit werden die Konzepte dazu mit den Vertretern der einzelnen Ortschaften besprochen. In Kürze starten die Dreharbeiten. Die Murmelbahn, die neben dem Pavillon auf einer Fläche von 500 Quadratmetern entsteht, wird im Wesentlichen aus Holz gefertigt. "Diese wird nicht nur bei den kleinen Besuchern für Spielfreude sorgen", ist sich der Vorstand einig. Jeder Ortsteil wird durch ein für ihn typisches Merkmal dargestellt. So passiert die Kugel etwa den Ringlokschuppen des Eisenbahner-Dorfes Ottbergen und die Freizeitseen von Godelheim. Die Kugeln können an einem Automaten erworben und anschließend immer wieder verwendet werden. "Einen Monat vor der Eröffnung der Landesgartenschau, also am 20. März 2023, soll alles fertig sein", erläutert der Vorsitzende den zeitlichen Rahmen. Aktuell laufen die ersten Ausschreibungen. Die Erdarbeiten sowie die Bodengestaltung erfolgen in diesem Sommer. Der Aufbau beginnt Anfang nächsten Jahres. Und auch nach der Landesgartenschau wird der "Platz der Ortschaften" für mindestens zwölf Jahre erhalten bleiben. Die Murmelbahn kann weiter bespielt und der Pavillon für Veranstaltungen genutzt werden. "Dieses Projekt kann nur dank unserer zahlreichen Mitglieder realisiert werden", macht Thomas Schöning deutlich. Die aktuell rund 750 Mitglieder leisten nicht nur einen finanziellen Beitrag, sondern viele von ihnen engagieren sich zusätzlich in den verschiedenen Arbeitsgruppen. Der Förderverein freut sich auf viele weitere Mitglieder. Informationen über den Verein erhalten Interessierte im Internet unter www.lgs-foerderverein.org sowie auf den Social-Media-Kanälen.

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