Ende der Saison für den Paradiesgarten

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In der Asienecke des Paradiesgartens.

© Foto: privat

Höxter (ozm) - Wieder geht ein Sommer zuende. Brombeeren können genascht werden, Heuschrecken zirpsen und die Äpfel reifen.
Im Juni und August kamen an den Wochenenden zahlreiche Besucher zum Paradiesgarten in Höxter, selbst bei regnerischem Wetter.
Claus Senge leitete die Führungen und sorgte dabei für viel Freude und Unterhaltung.
Es wurden der chinesische Gemüsebaum und der scharfe chinesische Blattsenf probiert. Die Apfelrose mit ihren großen roten Hagebutten oder auch die Kirsch-Pflaume mit ihren dicken Früchten waren im August ein richtiger Hingucker. Die Pfade führten durch den urwaldähnlichen Waldgarten zu dem Strohballenhäuschen und einem kleinen Flaschenhäuschen, an alten, von zahlreichen Lebewesen bewohnten Obstbäumen und riesigem Bambus und den wohl größten Akebien von Ostwestfalen, welche in den riesigen Weiden ranken, vorbei. Ein reger Austausch über die Schönheit der Natur und wie diese durch asiatische Gestaltungsprinzipien verstärkt werden kann, fand hier im Paradiesgarten statt.
Welchen Wert im Gesamtsystem haben Mücken und was bedeutet es, wenn an unseren Windschutzscheiben nur noch 20% Insekten kleben als 15 Jahre zuvor? Was können wir tun, damit dieser alamierende Rückgang gebremst wird? Es wurde auch über Gartenerträge gesprochen und ob ein Ertrag nur das ist, was wir mit unseren Armen tragen können. Sind Schmetterlinge, Frösche, Bienen und Blüten, oder die frische Luft oder Plätze, wo wir uns wohlfühlen, nicht auch ein Ertrag? Der Höxteraner Paradiesgarten bot dazu viele Anregungen und Claus Senge bedankt sich für alle Besucher an diesen beiden Wochenenden im Höxteraner Paradiesgarten. Er wünscht allen auch weiterhin eine wundervolle Zeit im Garten und in der Natur.

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