Kreislandfrauenverband Höxter-Warburg

Erste Hilfe rettet Leben – Jeder kann Helfen

Brakel (ozv) - Bedingt durch einen Unfall-, eine Erkrankung oder Vergiftung kann ein Mensch innerhalb von kürzester Zeit in eine Notfallsituation geraten die sein Leben bedrohen.

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Die Teilnehmer inkl. links Dozent Frank Möhle (Pflegefachkraft mit Weiterbildung zum Rettungsassistenten) von Jung & Alt-Ambulante Soziale Hilfen e.V

© Foto: Jung & Alt-Ambulante Soziale Hilfen

Nun ist zielgerichtetes, zügiges Handeln im Sinne der Ersten Hilfe Leistung gefragt, denn bei einem Notfall können Minuten in denen ein „betroffener Mensch“ nicht versorgt wird über Leben und Tod entscheiden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn durch das Notfallgeschehen lebenswichtige Funktionen wie das Bewusstsein-, die Atmung- u./o. Herz-Kreislauftätigkeit gestört- oder ganz zum erliegen gekommen sind.
In Deutschland und auch im Kreis Höxter gibt es ein hervorragendes Rettungsdienst- und Notarztsystem, aber in den ersten Minuten nach einem „Notfall“ sind es die Erst-Helfer die den Zeitraum nach dem Eintritt des Notfalls-, über die Alarmierung des Rettungsdienstes bis zu dessen Eintreffen am Notfallort durch sach- und fachgerechte Erste Hilfe Maßnahmen überbrücken müssen.
Denn im ländlichen Raum kann es von der Alarmierung- bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes-/Notarzt zwischen 8 bis 12 Minuten dauern bis von den „Profis“ der betroffene Notfallpatient versorgt werden kann. Oft sind es gerade die Menschen die Erste Hilfe geleistet haben, die überhaupt dafür die Voraussetzungen geschaffen haben, dass der Rettungsdienst-/Notarzt überhaupt weiterhelfen kann.
Deshalb führte nun der Kreislandfrauenverband Höxter-Warburg unter der Leitung ihrer 1.Vorsitzenden Gabriele Beckmann die Veranstaltung unter dem Motto: „Erste Hilfe rettet Leben – Jeder kann Helfen durch.
Die Pflegefachkraft mit Weiterbildung zum Rettungsassistenten und langjähriger ehrenamtlicher Sanitäts- und Rettungsdiensterfahrung , Frank Möhle von Jung & Alt – Ambulante Soziale Hilfen schulte die Teilnehmerinnen in den wichtigsten Erste Hilfe Maßnahmen, wie z.B. das Absetzten eines Notrufes-, das Absichern von Unfall- u. Gefahrenstellen und die Beachtung des „Eigenschutzes“-, die Durchführung der stabilen Seitenlage bei bewusstlosen Personen mit vorhandenen Lebenszeichen.
Ein ganz wichtiger Punkt war die Durchführung der Herz-Lungen Wiederbelebung gemäß der aktuellen Reanimationsrichtlinien unter der Anwendung eines AED Gerätes (automatisierter externer Defibrillator), den auch Ersthelfer so früh wie möglich, wenn verfügbar einsetzten sollten wobei die Basismaßnahme der Herzdruckmassage im Wechsel mit 2 x Beatmungen, wer sich die Beatmung zutraut, nicht unterbrochen werden darf.
Für „ungeübte Ersthelfer“, die aus welchem Grund auch immer eine „Beatmung“ nicht durchführen können ist es wichtig, dass sie bei einem Menschen der bewusstlos aufgefunden wird und keine Lebenszeichen und keine normale Atmung zeigt, sofort und unverzüglich den Rettungsdienst-/Notarzt über die Tel.: 112 alarmieren und dann zügig mit der Herzdruckmassage in der Mitte des Brustkorb beginnen und diese solange ohne Unterbrechung durchführen bis der Rettungsdienst-/Notarzt eingetroffen ist. Sind mehrere Personen am Notfallort anwesend sollte man sich alle 2 Minuten in der Durchführung der Herzdruckmassage abwechseln.
Alle Teilnehmer-/innen waren nach der Unterweisung in Theorie und Praxis sich sicher im Notfall zügig sach- und fachgerechte Erste Hilfe leisten zu können. Frank Möhle gab den Hinweis sich regelmäßig zum Beispiel bei einer der Hilfsorganisationen im Kreis Höxter schulen zu lassen um auch in der Zukunft für den „Notfall“ oder sonstige Hilfeleistungen gerüstet zu sein, denn „Erste Hilfe rettet Leben“.

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