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Hilfsprojekt in Afrika

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Das St. Ansgar Krankenhaus der KHWE spendet eine Röntgenröhre für den Verein Anidaso Ghana e.V. (v.l.): Pflegefachkraft Ursula Nippel, Oberarzt Rainer Bittger und KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes.

© Foto: KHWE

Höxter (ozm) - Hilfe für Afrika: Das St. Ansgar Krankenhaus der KHWE unterstützt den Verein Anidaso Ghana e. V. und spendet für eines seiner Hilfsprojekte ein Röntgengerät. "Damit können wir die Gesundheitsversorgung vor Ort erheblich verbessern", sagt Rainer Bittger, Mitglied des Vereins und Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Ansgar Krankenhaus in Höxter.
Aktuell befindet sich das mehr als 360 Kilogramm schwere Gerät in Tema, Ghanas wichtigster Hafenstadt. Von dort aus wird die Röntgenröhre in eine kleine Klinik in Ashaiman verbracht. Der Ort liegt zwischen Tema und Ghanas Hauptstadt Accra. "Der dort arbeitende Arzt hat sein leer stehendes Elternhaus umgebaut und darin eine kleine Klinik eröffnet", sagt Bittger, der sich persönlich seit vielen Jahren für den Verein engagiert. Da es in Ghana keine Hausärzte gibt, gehen die kranken Menschen ins Krankenhaus zur ambulanten Behandlung, die umgehend bezahlt werden muss. In der vom Verein unterstützten Klinik behandelt der Arzt darüber hinaus auch mittellose Menschen kostengünstig oder gar kostenlos. Ebenso werden dort Hygieneschulungen und die Versorgung von Neugeborenen angeboten. Rainer Bittger: "Eine Vielzahl der Erkrankungen beruhen auf mangelnder Wasserversorgung und fehlender Sanitäranlagen."
Das Anliegen des Vereins Anidaso Ghana e.V. ist es, bedürftige Menschen in Ghana zu unterstützen, besonders aber ehemaligen Straßenkindern Liebe und Fürsorge zu schenken. "Damit sollen sie mit mehr Hoffnung in ihre Zukunft blicken können", sagt Ursula Nippel, erste Vorsitzende. Seit vielen Jahren ist sie als Pflegefachkraft am St. Ansgar Krankenhaus in Höxter tätig.
"Im Zuge der Modernisierung unserer Radiologie können wir das Gerät außer Dienst nehmen und freuen uns, gleichzeitig etwas Gutes tun zu können. Wir wissen, wie sehr die Menschen dort auf Unterstützung angewiesen sind", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes.

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