König-Wilhelm-Gymnasium

Karriereberatung trotz Corona

Höxter (ozv) - Ca. 20.000 Studiengänge, an die 350 Ausbildungsberufe und über 1.500 duale Studiengänge: Nach dem Abitur wird es im immer schwieriger, den richtigen Weg in den passenden Beruf zu finden.

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Heike Edeler (Schulleiterin KWG), Klaus Schumacher (Bürgerstiftung Höxter), Lutz Thimm (Institut für Bildungs- und Karriereberatung), Nils Dorn (Sparkasse Höxter) sowie einige teilnehmende Schülerinnen und Schüler des KWG. 

© Foto: KWG

Das König-Wilhelm-Gymnasium unterstützt die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg durch den Dschungel der Studien- und Berufswahlorientierung und hat das Angebot um ein weiteres professionelles Element in der gymnasialen Oberstufe ergänzt. Zum ersten Mal haben die Schüler_innen der Q1 (Jahrgang 11) des Wilhelm-König-Gymnasiums Höxter an der freiwilligen Individuellen Berufsorientierung in der Oberstufe vom thimm-Institut (Thimm - Institut für Bildungs- und Karrieberatung) teilgenommen. Finanziert wird das Projekt von der Sparkasse Höxter, der Bürgerstiftung Höxter und der Arbeitsagentur. Klaus Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Höxter, betont, dass die Bürgerstiftung diese Projekt gern unterstütze: „Wir machen das aus Verantwortung für die Region und da stehen unter anderem Schulen und die Schüler natürlich im Mittelpunkt.“
Nils Dorn von der Sparkasse Höxter ergänzt: "Diese jungen Menschen sind unsere Zukunft, die wir gerne bei der richtigen Berufs- und Studienwahl unterstützen möchten."
Damit geht das Gymnasium seinen Weg in der Berufs- und Studienwahlvorbereitung konsequent weiter. Die Schüler_innen haben sich freiwillig für ein mehrstündiges Testverfahren der Berater außerhalb der Unterrichtszeit angemeldet. Dabei wurden die Fähigkeiten im rechnerischen und sprachlichen Bereich und im kreativen, räumlichen, naturwissenschaftlichen und logischen Denken eruiert.
Eine Woche später fanden die Auswertungsgespräche auch im Beisein der Eltern statt und den Schüler_innen wurden nach dem Testverfahren bis zu drei berufliche Richtungen empfohlen. Diese Empfehlungen wurden kurz vor der Zeugnisausgabe mit den Schülern und deren Eltern besprochen. So werden beispielsweise Berufsaussichten, Zugangsvoraussetzungen oder wichtige Qualifikationen in bestimmten Berufsbereichen erläutert.
Die Mutter einer Schülerin betonte, dass es die Hauptsache sei, dass sich die Jugendlichen mit dem Thema Studien- und Berufsorientierung befassen und das Testverfahren bewirke, dass die Jugendlichen dies nun kritisch tun. Dabei werden sie gut angeleitet. Die Beratung nach dem Testverfahren führe auch zu ganz neuen Sichtweisen.
Die anschließende Evaluation hat gezeigt, dass alle teilnehmenden KWGler das Projekt so gewinnbringend fanden, dass sie es auch für kommende Jahrgangsstufen weiterempfehlen. Ein Schüler fand besonders gut, dass „besonders auf meine Themen eingegangen und Möglichkeiten aufgezeigt wurden“.
Lutz Thimm, Leiter des Instituts für Bildungs- und Karriereberatung, bringt das Ziel der Testung auf folgenden Punkt: „Wichtig ist, dass die Schüler sich kritisch mit ihren Ideen beschäftigen. Stärken und Schwächen müssen erkannt werden und es muss klar sein, was kann ich daraus machen kann und wie ich dabei vorgehen muss!“ Thimm erläutert: „Bei diesen komplizierten Problemen stehen die Berater des thimm-Instituts den Schülern bis zum Ende Ihrer Schulzeit zur Verfügung“. Das wäre ohne die Förderung von Sparkasse Höxter, Bürgerstiftung Höxter und Arbeitsagentur, so Thimm, sicherlich nicht möglich.

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