Lebenshilfe unterstützt Nähen von Masken

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Silke Holdgrewe beim Nähen.

© Foto: privat

Kreis Höxter (ozm) - Die Lebenshilfe unterstützt in den Wohnstätten in Bad Driburg, Beverungen, Brakel, Höxter und Peckelsheim sowie im ambulanten Bereich mehr als 500 Menschen im Kreis Höxter. Viele der Kunden der Lebenshilfe gehören aufgrund von Vorerkrankungen oder ihrem gehobenen Alter zur Risikogruppe im Zusammenhang mit einer möglichen Corona-Infektion. Der Ausbruch von Corona in einer der Wohnstätten könnte, ähnlich wie in Alten- und Pflegeheimen, dramatische Folgen haben. Um das Risiko einer Ansteckung mit Corona zu reduzieren, sollten alle Mitarbeiter*innen und Kunden, die es wünschen, mit einem Mundschutz ausgestattet werden. Leider konnten aufgrund der aktuellen Situation nicht annähernd ausreichend Masken zur Verfügung gestellt werden.
Um den Bedarf von mehreren 1.000 Masken zu decken, haben sich mehr als 25 Mitarbeiter*innen und Freiwillige bereit erklärt, Masken in ihrer Freizeit selber zu nähen. Dabei wird seit einer Woche teilweise rund-um-die-Uhr genäht. In die Masken kann ein austauschbarer Filter eingesetzt werden. Hier werden sogenannten Molton-Tücher verwendet. Da nicht ausreichend weißer Stoff zu Verfügung steht, wurden kreative Lösungen mit zahlreichen Motiven gefunden.
„Natürlich bieten die selbstgenähten Masken keinen vollumfänglichen medizinischen Schutz, das Risiko einer Ansteckung wird aber durchaus reduziert,“ erklärt Jerome Major, Geschäftsführer der Lebenshilfe Brakel und ergänzt: „Für das herausragende Engagement und die große Solidarität der Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe bin ich sehr dankbar. Dass zudem zahlreiche Nachbarn, Freiwillige und Ehrenamtliche sich gemeinsam organisiert und engagiert haben, zeigt den großen Zusammenhalt im Kreis Höxter.“

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