Kfd St. Peter und Paul Höxter

Mit neuem Vorstand durchstarten

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Scheidende, bleibende und neue Vorstandsmitglieder der kfd St. Peter und Paul: Ursula Maly (von links), Elisabeth Grasshoff, Ingrid Kleinbauer, Astrid Petzel, Helga Drost, Marilies Nierychlo, Brigitte Biermann, Sabine Robrecht und Eva Wiesemann.

© Foto: kfd/Nicole Raabe

Höxter (ozm) - Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) St. Peter und Paul Höxter hat sich nach der coronabedingten Pause neu aufgestellt. Während der nachgeholten Jahreshauptversammlung wählten die Frauen ihr Leitungsteam.
Der frisch gewählte Vorstand setzt sich aus erfahrenen und neuen Kräften zusammen und legt ein klares Bekenntnis zur wichtigen Rolle der kfd in Kirche und Gesellschaft ab: „Die Katholische Frauengemeinschaft ist mit bundesweit etwa 400.000 Mitgliedern einer der größten Frauenverbände Deutschlands. Wir möchten dazu beitragen, dass das so bleibt und wir Frauen wirkungsvoll unsere Positionen vertreten können.“
Mit diesem Anliegen und unter dem Leitwort der großen Gemeinschaft, „kfd – leidenschaftlich glauben und leben“, startet das Leitungsteam mit Eva Wiesemann, Helga Drost, Astrid Petzel, Ursula Maly, Elisabeth Grasshoff (geistliche Begleitung) und Sabine Robrecht in seine Amtszeit. Diese umfasst vier Jahre. Eva Wiesemann bleibt zwei Jahre dabei.
Das Team hofft, dass nach den Lockdowns und Kontaktbeschränkungen wieder Zusammenkünfte möglich sein werden. Die letzte größere Veranstaltung vor Beginn der Pandemie war der kfd-Karneval im Februar 2020. Für diesen legendären närrischen Abend steht das Karnevals-Team der Frauengemeinschaft in den Startlöchern. „Hoffentlich ist der Frauenkarneval 2022 wieder möglich.“ Büttenrednerinnen und Gruppen sprudeln schon vor Ideen und Esprit.
Aber auch über den Karneval hinaus zieht sich ein großer Tatendrang durch die kfd St. Peter und Paul. Die Frauen möchten neben Andachten, Pilgerwegen und anderen gemeinschaftlichen Veranstaltungen auch wieder die Stimme erheben, wenn es um Fragen der Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche und auch um weitere Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft geht. „Wir reden mit und mischen uns in öffentliche Debatten ein.“ Dieser inhaltliche Schwerpunkt steht bei der kfd Höxter weit oben auf der Agenda.
Gerade weil der Verband ein schlagkräftiges Netzwerk ist und auf viele politische Erfolge zurückblicken kann, liegt dem neu gewählten Vorstand der Fortbestand der kfd St. Peter und Paul in Höxter am Herzen. „Mir ist es wichtig, dass sie erhalten bleibt“, begründet Helga Drost ihren Einstieg in den Vorstand. Die weiteren „Neuen“, Ursula Maly, Astrid Petzel und Sabine Robrecht, sehen dies genauso. „Wir möchten, dass unsere kfd Teil einer starken Gemeinschaft bleibt.“
Vom bisherigen Leitungsteam sind Eva Wiesemann und Elisabeth Grasshoff weiter an Bord. Auch ihnen ist das Engagement in der kfd ein Herzensanliegen.
Von Herzen Dank sagte Eva Wiesemann bei der Jahreshauptversammlung den scheidenden verdienten Vorstandsmitgliedern: Ingrid Kleinbauer und Marilies Nierychlo nehmen nach neuneinhalb Jahren Abschied aus dem Leitungsteam. Brigitte Biermann war fünfeinhalb Jahre dabei. Ihnen allen gilt ebenso wie Eva Wiesemann, die nach dreizehneinhalb Jahren dabeibleibt, die Wertschätzung der insgesamt 162 Mitglieder.
Die Mitgliederentwicklung skizzierte die scheidende Schriftführerin Ingrid Kleinbauer in ihrem letzten Rückblick. 2020 sind 30 Frauen in die kfd eingetreten. Auch 2021 sind neue Mitglieder hinzugekommen. Die Gemeinschaft begrüßte bei der Jahreshauptversammlung auch Neuzugänge aus Lütmarsen: „Aus der dort aufgelösten kfd sind einige Frauen bei uns eingetreten.“
Nach dem letzten Kassenbericht von Marilies Nierychlo und weiteren Regularien brachte Eva Wiesemann ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass in den nächsten Monaten wieder Treffen und Veranstaltungen möglich sein werden. „Der Vorstand wird Vorschläge machen“, kündigte sie an. Dabei brachte sie auch ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Organisation und Vorbereitung der Angebote immer auf viele Schultern verteilt ist. „Wir sind eine engagierte Gemeinschaft. Das lässt uns mit Freude nach vorne schauen.“ Im Sinne dieser Tatkraft signalisierten auch die scheidenden Vorstandsmitglieder ihr weiteres Mittun: „Wir sind nicht aus der Welt.“

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