Prophet Hesekiel – Schau in Vergangenheit und Zukunft

Höxter (ozm) - Das Hesekiel-Buch scheint allen Vorurteilen zu entsprechen, die gemeinhin dem Alten Testament nachgesagt werden: Der zornige, strafende Gott kündigt in düsteren Bildern Gericht, Untergang und Vertreibung an. Die Textstellen, in denen es um Vergebung und Wiederherstellung geht, fallen dagegen kaum auf. Kann es trotzdem sein, dass ein Text, der vor rund 2600 Jahren entstanden ist, etwas mit uns und unserer Zeit zu tun hat? Im Jahr des 70-jährigen Jubiläums der Staatsgründung Israels soll dies ein Anstoß zur Rückschau und Vorausschau sein.
Wikipedia kennzeichnet die Besonderheit dieses Textes folgendermaßen: „Die bilderreichen Prophezeiungen Ezechiels sind reich an Symbolen, Metaphern und Allegorien. Sie bieten viel Raum für fantastische Deutungen und Interpretationen bis hin zur Mystik. Da hier die Gefahr von Missinterpretation hoch ist, dürfen im Judentum nur Menschen über 30 Jahre dieses Buch lesen.“
Nach einer Einführung und der Klärung von Begriffen wird man sich vorwiegend mit den endzeitlichen Kapiteln 37 bis 39 befassen.
Der Gesprächsabend wird vom Evangelischen Forum Höxter angeboten und findet am 24. Mai um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Brüderstraße 9 (erster Stock) statt. Die Leitung des Gesprächs hat Ulrich Ummen, der Eintritt ist frei.

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