Stadt Höxter

Weitere Mittel aus dem DigitalPakt Schule erhalten

Höxter (ozm) - Im Dezember 2019 hatte die Stadt Höxter als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen Mittel aus DigitalPakt Schule erhalten. Zum Start des neuen Schuljahres liegen der Stadt nun drei weitere Förderbescheide mit einer Gesamthöhe von etwa 728.000 Euro vor.

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Kommissarische Sekundarschulleiterin Christiane Hoffmann (l.) und Bürgermeister Alexander Fischer (r.) freuen sich mit Christoph Arendes (Komm. Schulleiter Realschule Höxter, v.l.), Stephan Rascher (Abteilungsleiter IT, Stadt Höxter), Tobias Dohmann (IT Abteilung Stadt Höxter), Heike Edeler (Schulleiterin König-Wilhelm-Gymnasium), Michael Becker (Medienbeauftragter Realschule Höxter), Stefan Fellmann (Schuldezernent Stadt Höxter), Bettina Becker (Schulleiterin Schule am Nicolaitor), Christiana Mönnekes (Stellv. Vorsitzende Schulausschuss) und Brigitte Husemann (Abteilungsleiterin Schulen, Bücherei, Sport) über die drei Förderbescheid zum Digitalpakt Schule mit den neue Geräte für alle städtischen Schulen gekauft werden.

© Foto: privat

„Bildung hatte in Höxter bei Politik und Verwaltung schon immer die höchste Priorität“, berichtet Bürgermeister Alexander Fischer: „Bereits 2017 hat unser Rat einen umfangreichen und zukunftsweisenden Medienentwicklungsplan verabschiedet. Die hiermit begonnene bauliche und digitale Entwicklung an unseren fünf Grundschulen und drei weiterführenden Schulen soll durch eine konsequente Umsetzung weiter ausgebaut werden, um unsere Schulen auf einen modernen und zeitgemäßen Stand zu bringen.“ Hierfür nutzt die Stadt auf Grundlage des Medienentwicklungsplanes die Fördermittel aus dem DigitalPakt Schule.
Im Medienentwicklungsplan werden Standards für die Digitalisierung der Schulen definiert. Dabei geht es neben der Ausstattung mit schnellen Internet und WLAN auch um bauliche Maßnahmen in der Beleuchtung und in der Lärmdämmung. Hierbei ist der bereits erfolgte Ausbau an der Sekundarschule richtungsweisen für die Ausstattung insbesondere der weiterführenden Schulen. Auch das Gebäude B des König-Wilhelm-Gymnasium wurde bereits auf diesen Stand gebracht. Während der Sommerferien wurde mit dem zweiten Bauabschnitt im KWG begonnen, bevor im nächsten Jahr die Arbeiten an der Realschule starten.
Hinzu kommt die Ausstattung mit den notwendigen Geräten an allen acht Schulen. „Während die Stadt in den vergangenen Jahren bereits in die Anschaffungen von Präsentationstechnik, digitalen Arbeitsgeräten und Endgeräten investiert hat, können wir durch die nun vorliegende Förderung aus dem DigitalPakt Schule deutlich weitergehen“, stellt Bürgermeister Fischer fest.
Über 900 Anzeige-, Interaktions-, Arbeits- und schulgebundene mobile Endgeräte für die pädagogisch genutzten Räume, die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler aller acht Schulen plant die Stadt mit den Fördermitteln zu kaufen. 90 Prozent der Kosten deckt das Land durch die Förderung ab, 10 Prozent muss die Stadt Höxter an Eigenanteil dazugeben.
Für die Grundschulen sollen neue Windows-Tablet angeschafft werden. An den weiterführenden Schulen sind IPads im Einsatz, von denen mit den Fördermitteln zusätzliche Geräte finanziert werden. Hinzu kommen ergänzendes Zubehör wie Schutzhüllen, Dockingstationen und Eingabestifte. Auch weitere Tabletkoffer werden für die Schulen besorgt.
Die Schulen erhalten außerdem neue Laptops und Desktopcomputer ebenso wie Whiteboards, Drucker und Präsentationsgeräte wie Beamer und Touch-Displays. Auch Kameras und kabellose Lautsprecherboxen gehören mittlerweile zur notwendigen Ausstattung digitaler Schulen, die über den DigitalPakt gefördert wird.
„Ich freue mich, dass die Stadt Höxter bei der Digitalisierung ihrer Schulen so gute Vorarbeit geleistet hat. Gerne unterstützt das Land NRW mit der Förderung aus dem DigitalPakt Schule den weiteren Ausbau des digital gestützten Unterrichts. Höxter geht einen großen Schritt in Richtung digitale Zukunft“, sagt Regierungspräsidentin Judith Pirscher. Die Bezirksregierung mit Sitz in Detmold ist zuständig für die Bearbeitung der Förderanträge zur digitalen Ausstattung der Schulen in OWL.
Im Dezember hatten NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und Regierungspräsidentin Prischer der Stadt die NRW-weit erste Förderung aus dem DigitalPakt in Höhe von etwa 87.000 Euro übergeben. Mit diesen Mitteln wurde an den fünf Grundschulen und den drei weiterführenden Schulen eine Schulserverlösung finanziert. „Diese Schulserverlösung ist inzwischen eingerichtet und seit Beginn des Schuljahres in vollem Umfang einsatzbereit“, berichtet Stephan Rasche, Leiter der IT-Abteilung der Stadt, die auch die städtischen Schulen betreut.
„Gemeinsam mit den Schulleitungen und ihren Kollegien arbeiten wir eng an der Umsetzung des digitalen Unterrichts für unsere Schülerinnen und Schüler. Als Schulträgerin wollen ihnen hierfür die passenden Vorrausetzungen bieten“, ergänzt Brigitte Husemann, Leiterin der Abteilung für Schulen, Bücherei und Sport: „Mit unserem Medienentwicklungsplan haben wir bereits frühzeitig hierfür die Weichen gestellt.“
„Mit der Umsetzung der im Medienentwicklungsplan beschlossenen Maßnahmen, bieten wir unseren Schülerinnen und Schüler und unseren Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, digitalen Unterricht weiter auszubauen“, freut sich auch Günter Wittmann, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Familie und Sport: „Damit stärken wir unseren Schulstandort und können gleichzeitig durch den Einsatz der Fördermittel unseren Haushalt entlasten.“
Mit dem DigitalPakt Schule stehen für ganz Nordrhein-Westfalen 1,054 Milliarden Euro zur Verfügung, die nach einem festen Budget auf die Schulträger verteilt sind. Für Höxter sind dies über 900.000 Euro. Hinzu kommt das Sofortausstattungsprogramm, das Bund und Land in der Corona-Pandemie beschlossen hatten, um Schülerinnen und Schülern, bei denen ein besonderer Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte besteht, die dringend notwendigen Endgeräte zur Verfügung zu stellen.
Und auch hierfür sind die nächsten Förderanträge bei der Stadt bereits in Bearbeitung, berichtet Schuldezernent Stefan Fellmann: „Für die Ausstattung der sozial benachteiligten Schülerinnen und Schüler und aller Lehrkräfte wollen wir umgehend die zur Verfügung stehenden Mittel aus den digitalen Sofortausstattungsprogrammen des Landes NRW in Anspruch nehmen. Gerade die zurückliegenden Monate haben uns allen gezeigt, wie wichtig es ist, die bereits laufende Digitalisierung im Schulzentrum , aber auch an den Grundschulen weiter aktiv voranzutreiben und den Medienentwicklungsplan der Stadt Höxter fortzuentwickeln und zugleich konsequent mit oberster Priorität umzusetzen.“

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