Landrat Spieker und NRW-Umweltminister Remmel

Dialog über Nationalparkpläne

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Landrat Friedhelm Spieker (r.)  lud NRW-Umweltminister Johannes Remmel zum Dialog über die Nationalparkpläne ein.

© privat

Krs. Höxter (ozv) - Zum Dialog über die geplante Ausweisung eines Nationalparks Teutoburger Wald/Eggegebirge hatte der Landrat des Kreises Höxter, Friedhelm Spieker, den Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel, sowie Vertreter der heimischen Wirtschaft und Kommunalpolitik ins Kreishaus eingeladen. Nach derzeitigen Planungen des Landes Nordrhein-Westfalen liegen rund 1.000 Hektar der geplanten Nationalparkflächen im Nordwesten des Kreises Höxter.

Landrat Spieker stellte Minister Remmel in Bezug auf die Flächen im Kreis Höxter einen Alternativ-Vorschlag vor. Dieser wird in diesen Tagen dem Ministerium zur Prüfung übergeben. Auch sprach Spieker sich dafür aus, die Region in Entscheidungsprozesse stärker einzubeziehen.

Umweltminister Remmel und der Landrat des Kreises Lippe, Friedel Heuwinkel, informierten über die aktuellen Planungen. Sie warben für einen Nationalpark Teutoburger Wald/Eggegebirge, um Lebensräume zur Sicherung der Artenvielfalt zu erhalten und die Region touristisch nach vorn zu bringen. Der Leiter des Nationalparks Kellerwald, Manfred Bauer, berichtete über Auswirkungen auf den Tourismus.

Der Bürgermeister der Stadt Steinheim, Joachim Franzke, erläuterte, warum er die Einbeziehung von Flächen im Kreisgebiet ablehnt. Er befürchtet negative Auswirkungen für die heimische Wirtschaft und die kommunalen Finanzen und sieht die Bürgerinnen und Bürger in ihren Waldnutzungsrechten zu sehr eingeschränkt.

Über die Folgen für die heimische Holzwirtschaft sprach Jörg Liebeck vom Unternehmen Kronospan in Steinheim-Sandebeck. Der stellvertretende Vorsitzende von Europarc Deutschland, Karl-Friedrich Sinner, referierte über die unterschiedlichen Zielsetzungen von Biosphärenreservaten und Nationalparken.

Im Rahmen des Informationsgesprächs wurde der Wunsch an den Minister herangetragen, einen ergebnisoffenen Dialog mit den Menschen vor Ort zu führen.

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