Dreharbeiten zu Kommissar Dupin wieder in Pont-Aven

„Bretonische Idylle“ in Hofgeismars Partnerstadt

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Dreharbeiten vor der Aussenstelle des Rathauses mit künstlichem Regen.

© Foto: Thierry Le Saux

Pont-Aven/Hofgeismar (hak) - In den zurückliegenden Tagen haben in Pont-Aven, der am Atlantik gelegenen französischen Partnerstadt von Hofgeismar, wieder Dreharbeiten der erfolgreichen Kriminalfilmreihe mit Kommissar Dupin stattgefunden.
Auch diesmal wurden die Filmaufnahmen weitestgehend an den Originalschauplätzen der Romanvorlage gedreht.
Verfilmt wurde der zehnte Fall „Bretonische Idylle“ des Erfolgsautors Jean Luc Bannalec alias Jörg Bong, der die Hälfte des Jahres in der Region von Pont-Aven lebt. Die Bücher und Filme dieser erfolgreichen Reihe wurden mittlerweile schon in 46 Länder verkauft.
In Nizon, einem Ortsteil von Pont-Aven, wurde für die Dreharbeiten kurzerhand die Zweigstelle des Rathauses zu einer Polizeistation umgewandelt, in der Kommissar Dupin mit Hilfe seines Inspektors Kadeg einen Mordfall lösen muss.
Da die Romanvorlage auf der Insel „Belle Ile“ spielt und dieser Drehort für das deutsche Filmteam während der insgesamt 22 Drehtage große logistische und ökologische Probleme hinsichtlich der Unterbringung der fast 80-köpfigen Crew und der mehr als 30 Lastwagen für die Licht-, Ton- und Filmtechnik bedeutet hätte, wurden zahlreiche Aufnahmen in Pont-Aven, Concarneau und der Umgegend vorgenommen. Nur die abschließenden Aufnahmen erfolgten dann auf Belle Ile.
In der zur umfunktionierten Gendarmerie in Nizon wurde auch die für die Lösung des Falls entscheidende Szene gedreht. In Anlehnung an die Romanvorlage, bei der es in dieser Situation regnet, erfolgten bei strahlendem Sonnenschein die letzten Aufnahmen mit künstlichem Regen.
Während der Dreharbeiten kam es zu leichten Behinderungen in der Verkehrführung und einige Plätze wurden mit Halteverboten belegt, die Einwohner Nizons nahmen dies jedoch gelassen hin- Einige Einwohner wirkten bei den Dreharbeiten sogar als Statisten mit.
Die Ausstrahlung des Films in Deutschland erfolgt vermutlich im Sommer oder Herbst 2022.
In Frankreich wird man noch bis zum kommenden Jahr auf die französische Version des Buchs warten müssen. Den Film in französischer Sprache gibt es wohl erst in zwei Jahren zu sehen.

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