Hümmes älteste Einwohnerin

100. Geburtstag in der Corona-Krise

Bild anzeigen

Wie die Queen winkte die 100-jährige Hedwig Horbrügger ihrer Familie zu. Doch hat sie dieser noch ein paar Jahre voraus.

© Foto: Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker


Hümme – Da staunte Hedwig Horbrügger nicht schlecht, als ihre Kinder, Enkel, Urenkel und sogar Ururenkel sich vor ihrem Balkon versammelt hatten und ihr zum 100. Geburtstag gratulierten. Natürlich hielten sie den geforderten Abstand.

Bild anzeigen

Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenkel gratulierten zum 100. Geburtstag, der Corona-Pandemie geschuldet, mit gefordertem Abstand.

© Foto: Seidenstücker

Auch wenn wegen der Pandemie die geplante Feier ausfallen musste, ließ es sich ihre Familie nicht nehmen, ihr zu diesem außergewöhnlichen Geburtstag, zumindest aus der Ferne, ein Ständchen zu singen.
Am 29. April 1920 erblickte Hedwig Horbrügger, mit Mädchenname Hartgen, in Eberschütz das Licht der Welt. Dort wohnte sie auch nachdem sie ihren Mann Paul Horbrügger in 1940 geheiratet hatte. Mit ihren drei Töchtern zog die Familie 1954 nach Hümme in das Bahnhaus am Bahnhof in der Schulstraße. Nachdem die Töchter das elterliche Haus verlassen hatten, zog das Ehepaar in eine Wohnung in der Hauptstraße 84 in Hümme. Hier in unmittelbarer Nachbarschaft einer ihrer Töchter, lebt die Seniorin auch heute noch. Zwei Töchter und sechs Enkel mit dazugehörenden Partnern, neun Urenkel und sogar zwei Ururenkel gehören heute zu ihrer Familie.

Bild anzeigen

(V.r.) Hedwig Horbrügger mit ihrer Enkelin Nicole Gockert und ihren Töchtern Bärbel Lucas und Ute Gebhardt.

© Foto: Seidenstücker

Als älteste Einwohnerin Hümmes ist sie noch recht aktiv und nimmt regelmäßig an den Treffen des Evangelischen Frauenkreises teil, denn die Geselligkeit ist ihr sehr wichtig. Gerne ist sie auch einmal in der Woche in der Tagespflege zu Gast und hofft, dass das bald wieder möglich ist. Diese Aktivitäten und der Austausch mit anderen vermisst die Seniorin sehr. Ebenso bedauert sie, dass ihre Geburtstagsfeier ausfallen musste. „Dann feiern wir eben meinen 101. Geburtstag im nächsten Jahr“, sagte sie ganz zuversichtlich.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder