Zwetschgenmusenfest

Alles drehte sich um die Zwetschge

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Jede Menge Zwetschgenmus verkauften Hannelore Rudolph und Hermann Eichenberg.

© Foto: Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker


Lamerden – Tagelang hatten die Mitglieder des Vereins für Heimatgeschichte und Kultur in Lamerden sich wieder auf das nun schon traditionelle Zwetschgenmusenfest vorbereitet. Nach der Ernte der reifen und süßen Früchte, ging es ans Entsteinen, um sie danach in dem alten Kupferkessel im Haus Reining zu Mus zu kochen. Rund neun Zentner landeten auch diesmal wieder im Kessel. Natürlich gab es neben dem Mus, welches man natürlich in Gläsern abgefüllt auch kaufen konnte, noch jede Menge anderer kulinarischer Köstlichkeiten rund um die süßen Früchtchen. Leckere Eiserkuchen wurden da wie früher über dem Feuer gebacken und natürlich mit Zwetschgenmus zu einem besonderen Genuss. Neben Zwetschgenlikör und anderen alkoholischen Getränken, hatte man wegen der kühlen Temperaturen, die „Glück-Gluck-Zwetschgenbowle“ kurzerhand heiß gemacht, was auf allgemeine Zustimmung stieß.

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Zwiebelkuchen frisch aus dem Holzbackofen backte Bernd Diedrich.

© Foto: Seidenstücker

Aber auch für den herzhaften Geschmack war, der Jahreszeit entsprechend, mit Kürbissuppe und Zwiebelkuchen aus dem Holzbackofen im Haus Reining gesorgt. Und am Imbisswagen gab es zudem leckere Fleisch- und Wurstspezialitäten aus der Metzgerei Manzow.

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Am Kuchenbuffet fand der Zwetschgenkuchen mit Baiser reißenden Absatz. (V.l.) Irmgard Wagner und Elke Klocke.

© Foto: Seidenstücker

Im ehemaligen Dorfladen hatte man provisorisch ein Café eingerichtet in dem die hausgemachten Kuchen schmeckten, die – wie sollte es auch anders sein – zumeist Zwetschgen enthielten. Besonders spektakulär ist da immer der Zwetschgenkuchen mit Baiser. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Jürgen Rudolph.
„Das Zwetschgenmus, welches wir hier nicht verkaufen, kann man bei der Metzgerei Manzow in Eberschütz oder auf dem Weihnachtsmarkt in Breuna kaufen“, verriet Karin Ulbricht, die Vorsitzende des Heimatvereins.
Die Mitglieder des Heimatvereins freuen sich, denn der Erlös aus dem Fest kommt wieder dem Haus Reining zugute, welches in viel Eigenleistung durch die Vereinsmitglieder zum Heimatmuseum restauriert wurde. Desweiteren kümmern sich die aktiven Mitglieder des 67 Mitglieder starken Vereins um die Pflege des Dorfes, wie Blumenschmuck, Bäumeschneiden und anderes mehr.

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