Gärtnerei-Mitarbeiter der Baunataler Diakonie besuchten Entsorgungszentrum Kirschenplantage

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Mitarbeiter der Gärtnerei der Baunataler Diakonie besichtigen das Entsorgungszentrum Kirschenplantage © Foto: Privat

Die Mitarbeiter der Gärtnerei der Baunataler Diakonie Hofgeismar mit Betreuer Gisbert Stollburges folgten einer Einladung Stefan Schindlers (AKK), eine Besichtigung des Entsorgungszentrums Kirschenplantage durchzuführen.

Nach der Begrüßung durch Betriebsleiter Uwe Pietsch machten sich die Besucher mit Sachbearbeiterin Manja Beekhuis und Stefan Schindler auf den Weg. Während der zweistündigen Führung erfuhren die Teilnehmer viel Neues: Zum Beispiel dass der 40 Meter hohe Berg, den es zu erklimmen galt, die Altdeponie sei, auf der bereits vor 60 Jahren Abfall abgelagert wurde und dass seit 2005 auf der Deponie nur noch Bauschutt und Ähnliches abgelagert werde.

Auf alle Fragen erhielten die Teilnehmer anschauliche Antworten. Die große Umladestation für Restabfälle ließ erkennen, dass die Reise der Abfälle am Entsorgungszentrum noch nicht beendet ist. Insgesamt 40.000 Tonnen Restabfälle aus dem Landkreis Kassel werden durch die Umweltdienste Bohn GmbH im Werra-Meißner-Kreis mechanisch aufbereitet und anschließend im Witzenhäuser Kraftwerk der Papierfabrik SCA energetisch verwertet. Ziel ist, die Abfälle auf Dauer unschädlich zu machen und - soweit möglich - eine Wertschöpfung aus den Abfällen zu erzielen, was auch dem Klimaschutz dient.

Anhand zahlreicher Container, gefüllt mit Sperrmüll, Baustellenabfällen, Metallen, einer zentralen Sammelstelle für Elektrogeräte und einer Biokompostierungsanlage sahen die Besucher, dass sich die Entsorgungswege in den letzten Jahren sehr verändert haben. Es gibt immer mehr spezialisierte Entsorgungsanlagen, die nur ganz bestimmte Abfälle annehmen und diese dann aber optimal verwerten.

Besonders interessant für die Gäste waren die zahlreichen Arbeitsbereiche, in denen die 96 Mitarbeiter der Abfallentsorgung Kreis Kassel beschäftigt sind: In Einsammlung und Transport, Logistik, Ver- und Entsorgung, Kompostierung und Umwelttechnik, als Ingenieure, Kraftfahrzeugmechaniker, Betriebswirte und in anderen Berufsgruppen. Allein im Abfuhrbereich sind 29 Fahrer und 23 Werker beschäftigt.

Alle Aktivitäten an diesem Tag hatten zum Ziel, die Besucher zu einem sinnvollen Umgang mit ihren eigenen Abfällen anzuregen. Zu sehen, was jeder Einzelne dazu beitragen kann, damit eine möglichste hohe Wiederverwertung stattfinden kann.

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