Einige aktive Mitglieder gestalten das neue Projekt schon tatkräftig mit: (H.l.) Birgit Reuß, Anette Schweiter, Lieselotte Berndt, Christoph Beutekamp (verantwortlicher Organisator der Gewobag) und (v. l.) Jörg Schweitzer und Klaus Sander (verantwortlicher Organisator des PHB).
© Foto: UlbrichHofgeismar (Ul) – Die Projektinitiative "Wohnen und Leben" der Wohnungsbaugenossenschaft Gewobag und dem Pflegedienst PHB wurde den Mietern von etwa 925 Wohnungen der Gewobag in Hofgeismar und der Region vorgestellt. „Volles Haus" herrschte an diesem Tag im Objekt Kasinoweg 35, in dem allen Mietern eine mit Mobiliar und Küche ausgestattete Wohnung kostenlos als Treffpunkt zur Verfügung gestellt wird, um eine Kontaktstelle für ein aktives Miteinander zu schaffen.
Die Idee zu dem Projekt "Wohnen und Leben" entstand, weil es den Organisatoren Christoph Beutekamp (Gewobag) und Klaus Sander (PHB) wichtig erschien, die Lebensqualität der Mieter zu optimieren und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern und zu unterstützen. Im Frühjahr 2011 wurden deshalb im Rahmen einer Befragung Wünsche und Bedürfnisse der Mieter ermittelt und einige Ideen für gemeinsame Aktivitäten gesammelt. Ziel des Projektes ist, eine Vielzahl an freiwilligen Unternehmungen in den jeweiligen Wohngebieten zu initiieren, an denen sich junge und alte Menschen beteiligen. Die Mieter der Gewobag können mit Ideen an die verantwortlichen Organisatoren herantreten und den Treffpunkt so mit Leben füllen. Am Tag der Projektvorstellung konnte die neue Kontaktstelle besichtigt werden und schon einige Aktionen wie z. B. Vorleserunden und gemeinsames Basteln und Backen getestet werden. Außerdem wurden an diesem Tag weitere Ideen besprochen, wie z. B. Hausaufgabenhilfe oder Nachhilfestunden anzubieten. Die Räumlichkeiten des Treffpunkts sind barrierefrei zugänglich und so von allen Mietern vielseitig nutzbar
Ab Januar 2012 starten die ersten Aktionen wie Vorlesen-Zuhören-Erzählen mit Jörg Schweitzer, gemeinschaftliches Frühstücken mit Erika Krause-Weisenstein, gemeinsame Ausflüge und Tatort-Abende in den Räumlichkeiten im Kasinoweg. Unter dem Motto „Miteinander-Füreinander" hoffen die Organisatoren auf viele Ideen und freiwilliges Engagement der Mieter, um ein großes Angebot an Aktionen bereit zu halten. Das Projekt soll zu gegebener Zeit in der Gründung eines Vereins münden, um eine Selbstverwaltung durch die Mieter zu erreichen.
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