Urwald Sababurg - ein beliebtes Ausflugsziel

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Die Kamineiche im Naturschutzgebiet Urwald Sababurg.

© Foto: Naturpark Reinhardswald

Hofgeismar (hai) - Der Urwald Sababurg mitten im Reinhardswald ist rund ums Jahr ein Anziehungspunkt. Die bis zu 600 Jahre alten Hute-Eichen im Naturschutzgebiet strahlen eine besondere Atmosphäre aus. Kein Wunder, dass der Parkplatz immer gut besucht ist und sich viele Besucher auf den drei Rundwegen tummeln.
Der Naturpark Reinhardswald freut sich über das Interesse an der heimischen Natur. Wandern liegt schon lange im Trend, aber jetzt erfährt es einen richtigen Boom. „Umso wichtiger ist es, an rücksichtsvolles Verhalten in der Natur und insbesondere in besonders schützenswerten Bereichen, wie den Naturschutzgebieten, zu appellieren“, so Bianka Zydek vom Naturpark Reinhardswald.
Drei markierte Rundwanderwege zwischen einem, zweieinhalb und rund vier Kilometern führen durch das älteste Schutzgebiet Hessens. „Diese Wege dürfen nicht verlassen werden“, erklärt Zydek und weist nochmals darauf hin, dass es sich beim Urwald Sababurg um ein Naturschutzgebiet handelt. Gerade die besonders faszinierenden, alten, knorrigen Hute-Bäume sind es, die hier unter Schutz stehen. Über besonders empfindliche oder nasse Stellen führen Bohlenwege und Geländer weisen den Weg.

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(V.l.) Patrick Berndt und Philipp Friedrich, Mitarbeiter im Naturpark Reinhardswald, erneuern das Geländer auf dem Parkplatz am Urwald Sababurg.

© Foto: Naturpark Reinhardswald

Auch am Parkplatz haben die Mitarbeiter des Naturpark Reinhardswald soeben das Geländer erneuert, um die Parkfläche vom angrenzenden Waldbestand zu trennen. Das Holz für das Geländer stellte HessenForst zur Verfügung.
Besonders an den Wochenenden ist am Urwald Sababurg der Andrang hoch. Wer keinen Parkplatz mehr am Urwald findet, sollte auf den naheliegenden Parkplatz am Tierpark Sababurg ausweichen. Die Forstwege sind freizuhalten. „Im Naturpark Reinhardswald gibt es außerdem noch viele andere schöne Orte, auf die man ausweichen kann“, so Zydek. Gerade in diesen Zeiten empfiehlt es sich Orte für eine Wanderung zu nutzen, die weniger stark frequentiert sind. Alte Hute-Eichen sind zum Beispiel auch auf den beiden Naturpark-Rundwanderwegen ab dem Wanderparkplatz Kühbacher Wiese zu bestaunen. Und auch die weiteren Naturpark-Rundwanderwegen rund um die Kommunen Bad Karlshafen, Grebenstein, Hofgeismar, Trendelburg, Liebenau und Immenhausen laden zu schönen Wanderungen ein. Eine Übersicht an Wanderwegen hat der Naturpark auf seiner neuen Internetseite zusammengestellt. Hier finden die Besucher auch einen Naturpark-Knigge mit Hinweisen zu richtigem Verhalten in der Natur: www.naturpark-reinhardswald.de/tourenplaner

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