Hofgeismar. Bei strahlendem Sonnenschein fand das Sommerfest der SPD-Hofgeismar diesmal im Petriviertel statt. Nicht nur Mitglieder der SPD, sondern auch viele Einwohner Hofgeismars konnte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Frank Nikutta begrüßen. Neben dem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister a.D. Willi Croll kamen auch die Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer und der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Peter Nissen mit den Besuchern ins Gespräch.
Brigitte Hofmeyer, Frank Nikutta, Peter Nissen und Christian Otto zeigen mögliche Pläne für das Petriviertel.
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Bewusst hatte die SPD das Petriviertel als Veranstaltungsort ausgesucht. Es ging darum, darauf aufmerksam zu machen, dass es im Bereich des ehemaligen Grünen Warenhauses seit Jahren nicht vorangehe. Alle Anträge der SPD Fraktion in den letzten Jahren zum Thema "Weiterentwicklung des Petriviertels" seien von der CDU-Mehrheitsfraktion abgelehnt worden, so die SPD Hofgeismar. Vorschläge einer Studentengruppe zur neuen Nutzung des Petriviertels, wie z.B. altersgerechtes bzw. betreutes Wohnen, waren beim Sommerfest ausgestellt.
Auf wenig Verständnis stoße bei den Besuchern die Tatsache, dass diese Vorschläge nicht im Stadtparlament hätten diskutiert werden können, weil die CDU dieses abgelehnt hätte. Entsetzt seien die Besucher des SPD-Sommerfestes über den Zustand des Petriviertels im Bereich des ehemaligen Grünen Warenhauses gewesen, so die SPD weiter. Ungepflegte Grundstücke und hohes Unkraut bestimmten in diesem Bereich das Altstadtbild. Da hätte man die bisherigen Gebäude doch lieber stehen lassen sollen, so der Tenor der Besucher des Sommerfestes, teilte die SPD mit.
Die SPD-Hofgeismar fordere aufgrund der unbefriedigenden Situation in diesem Quartier umgehend Vorschläge vom Magistrat der Stadt Hofgeismar, so hieß es weiter. So war man gespannt auf die Präsentation der beauftragten Planer zwei Tage später im Haupt- und Finanzausschuss. Erfreut habe die SPD-Hofgeismar zur Kenntnis genommen, dass ein bisher geplanter Supermarkt in der alten Turnhalle und eine Stichstrasse durch die historische Stadtmauer genauso vom Tisch seien, wie auch die Angliederung weiterer Einzelhandelsgeschäfte. Dies waren Hauptforderungen der SPD, die durch entsprechende Umfragen bei den Einwohnern des Petriviertels und eine Unterschriftenaktion der SPD untermauert worden seien. Nun gehe es darum, das Petriviertel weiterzuentwickeln. Die SPD wird sich an den Diskussionen zur Bebauung dieses Bereiches weiter engagiert beteiligen.
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