Kirche Saalborn:

Wie viel Leben steckt noch in einem Stück Musik?

Apolda (LRA) - „Hora silentissima“ heißt es am Sonnabend, 4. August, in Saalborn (nahe Blankenhain/Bad Berka) im Rahmen der Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land  Eine Stunde für Zink und Laute nimmt das Publikum mit in die Musikwelt des 15. und 16. Jahrhunderts. Und diese Stunde beginnt bereits 17.00 Uhr, nicht wie angekündigt 19.30 Uhr. Wer 19.30 Uhr kommt, kommt zu spät!

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Die Kirche von Saalborn.

© Foto: LRA

Wie viel Leben steckt nach drei oder vier Jahrhunderten noch in einem Stück Musik?

Thomas Friedlaender und Andreas Arend zeigen, dass alte Klänge so vital sind, wie ihre Spieler es zulassen. Im 16. Jahrhundert schrieb der Niederländer Jacobus Vaet eines von insgesamt acht Salve Regina. Die Musik dieses Hynmus zieht sich als roter Faden durch das einstündige Programm; unterbrochen von Stücken aus dem späten Mittelalter, Renaissance und Frühbarock.

Eingangs ertönen die drei Glocken der Kirchgemeinde. [1921; Eisenhartgussglocke, 1566; Bronzeglocke; 1921; Eisenhartgussglocke]

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