Alt- und Neubau der Grundschule energetisch saniert

Besichtigung der Grundschule Hellingen nach Modernisierung

Hellingen (wotan) - Am 27. Oktober 2011 informierten sich Landrat Thomas Müller und Mitarbeiter seines Amtes sowie Ausführende über die Baumaßnahmen an der Grundschule Hellingen.

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Besichtigung des Schulgebäudes der Grundschule vom schönen Schulhof aus

© Foto: wotan

Die Grundschule Hellingen ist vom April bis Oktober 2011 teilweise bei laufendem Schulbetrieb umfassend energetisch saniert worden. Die finanziellen Mittel stammen mit 355.800 Euro vom Bund aus dem Konjunkturpaket II und 118.200 Euro hat der Landkreis als Kofinanzierung bereitgestellt. Mit dieser knappen halben Million Euro wurden am Altbau das Dach instandgesetzt, Dachdämmung und Dachgaubenverkleidung sowie Blitzschutz angebracht. Die Fassade des Neubaus ist mineralich gedämmt, die Fassade neu gestaltet, neue Fenster und zwei Fluchttüren eingebaut worden. Weiterhin erfolgte der Einbau einer Brennwert-Kesselanlage für Heizöl sowie der einer Luft/Wasser-Wärme-Pumpe, was einen geschätzten Energiespareffekt von etwa 40 Prozent bringen wird. Eine stählerne Außentreppe als zweiter Fluchtweg komplettiert die Sanierungsmaßnahmen. Von den insgesamt zehn Losen gingen neun an Betriebe aus dem Landkreis Hildburghausen. Die Koordinierung der Bauarbeiten lag in den Händen des Planungsbüros Rolf Schlegelmilch aus Hildburghausen.
148 Schüler freuen sich über ihre schmucke Schule, ebenso die 100 Hortkinder und zwei Klassen aus Heldburg, die bis zur Fertigstellung ihrer Schule in Hellingen lernen.
Jetzt fehlen im Schulgebäude noch Brandschutztüren, die trotz Sparmaßnahmen für das nächste Jahr geplant sind sowie die Fassadenerneuerung am Haupthaus. Diese abschließenden Baumaßnahmen werden noch einmal 240.000 Euro kosten.
Schulleiter Helmut Sill bedankte sich für Lehrer, Eltern und Schüler beim Landrat und seinem Stab sowie bei den Bauausführenden.

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