Bürgermeister Mannsbarth legt ausgeglichenen Haushaltsplan vor

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Erfreut über einen ausgeglichenen Stadthaushalt (v.l.) Stadtkämmerer Andreas Becker und Bürgermeister Markus Mannsbarth.

© Foto: Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker


Hofgeismar – Stolz, auch im dritten Jahr seiner Amtszeit, einen ausgeglichenen Haushaltsplan für 2017 präsentieren zu können, ist Bürgermeister Markus Mannsbarth. Dieser wurde nun dem Stadtparlament vorgelegt. Danach stehen den Einnahmen von 31,217 Millionen Euro, Ausgaben von 31,187 Millionen gegenüber. Somit ein Überschuss von 120.105 Euro. „Die Hebesätze bei der Grundsteuer A und B bleiben mit 350 Prozentpunkten unverändert“, betonte Mannsbarth. Der Durchschnitt anderer Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel liege bei 410. Auch die Gewerbesteuer bleibe unverändert bei 380 Prozentpunkten, diese liege im Kreis mit 398 ebenfalls höher.
Einerseits sei es wichtig, die Belastungen für die Bürger konstant zu halten, andererseits seien jedoch auch Investitionen nötig um die Attraktivität in Hofgeismar zu steigern, auch mit dem Ziel mehr Bürger in die Stadt zu holen. So sei zum ersten Mal der Einwohnerschwund in diesem Jahr aufgehalten worden. Natürlich mache da die Flüchtlingssituation einen geringen Teil aus, aber hauptsächlich sieht Mannsbarth dafür Projekte verantwortlich, wie das wiederbelebte und erweiterte Kulturprogramm, das Vereinsleben, die Bauvorhaben auf dem Binder-Gelände und im Petriviertel, die erweiterte Kinderbetreuung und ebenso die gute Entwicklung im Gewerbegebiet „Jahnsportplatz“. Auf weiteren sechs Grundstücken werden im kommenden Jahr Betriebe bauen. Auch werde für viele auswärtige Firmen der Standort Hofgeismar immer attraktiver, was sich auf die Arbeitsplatzsituation positiv auswirke. Der Gemeindeanteil an Einkommen- und Umsatzsteuer steigt um rund 550.000 Euro. Dagegen sinken die Schlüsselzuweisungen um rund 400.000 Euro und die Kreis- und Schulumlage erhöht sich um 400.000 Euro, informierten Bürgermeister und der Kämmerer der Stadt, Andreas Becker.

2,4 Millionen für Bad am Park


4.100.700 Euro sind an Investition für 2017 geplant. Der größte Teil fließt dabei ins Bad am Park. Insgesamt 2,4 Millionen werden für die Sanierung und energieeinsparende Maßnahmen veranschlagt. Davon stand allerdings bereits 1 Million in 2016 im Etat. Förderungen hierfür gibt es aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) von Bund und Land und belaufen sich auf 1,25 Millionen (Bund) und 750.000 (Land).

550.000 Euro will man für den Straßenausbau „Zum Kelzer Berg“ einbringen.
Der Schuldenstand zum 31.12.2016 ist 3.380.793,41 Euro, das bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von 227,33 Euro.
„Wir haben in unserem Investitionsplan keinerlei Luxus mit eingebaut und alle Maßnahmen, die eine Förderung erhalten, wären auch ohne den Zuschuss umgesetzt worden“, machte Mannsbarth deutlich. Zudem gab er an, den Plan nachhaltig und zielgerichtet gestaltet zu haben und auch die Hofgeismarer Ortsteile nicht zu kurz kämen.

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