Erfurt (AOK Plus) - Bei der Untersuchung, die jährlich durchgeführt werden sollte, geht es zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr vor allem um die Früherkennung und Verhütung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Der Zahnarzt klärt darüber hinaus über Putztechnik und die richtige Ernährung auf und empfiehlt bei Bedarf geeignete Fluoridierungsmaßnahmen (z.B. fluoridhaltige Zahnpasta und fluoridiertes Salz).
Ab und zu ein Lolli ist kein Problem. Zu viel Zuckerhaltiges kann jedoch langfristig die Zähne krank machen.
© Kati Neudert/Fotolia
Zwischen dem sechsten und dem vollendeten 18. Lebensjahr sollte sich dann jedes Kind und jeder Jugendliche halbjährlich beim Zahnarzt untersuchen lassen. Zu dieser Untersuchung gehören neben den üblichen Früherkennungsmaßnahmen auch eine Aufklärung zu Ursachen von Zahnkrankheiten und die Motivation zur richtigen Mundhygiene.
Damit die Zähne weniger anfällig auf Säureattacken sind, kann bei Kindern mit einem hohen Kariesrisiko bereits vom 30. Lebensmonat an zweimal halbjährlich eine Fluoridierung der Zähne zur Zahnschmelzhärtung mittels Lack oder Gel durchgeführt werden. Bei Kindern und Jugendlichen ohne hohes Kariesrisiko wird zwischen dem sechsten und dem vollendeten 18. Lebensjahr halbjährlich eine Fluoridierung für alle Zähne empfohlen. Die Kosten für Vorsorgeuntersuchung und Fluoridierung trägt die Kasse. Sollte der Zahnarzt eine sogenannte Fissuren-Versiegelung zum Kariesschutz der bleibenden hinteren Backenzähne (Zähne 6 und 7) durchführen, zahlt das die Kasse auch. Diese Versiegelung kann bei Bedarf wiederholt werden.
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