Förderung für Bildung im ländlichen Raum

Volkshochschule wird Bildungsprojekt als Partner begleiten

Körner (psk/ut/mdk) - Mit 4.800 Euro unterstützt das Thüringer Wirtschaftsministerium den Verein Senioren- und Familienzentrum „Deutsches Haus“ e.V., der Träger des Mehrgenerationenhaus Körner ist.

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Reingard Mende, die Leiterin der Volkshochschule, Regina Riewe-Rink, Landrat Harald Zanker und Carmen Listemann freuten sich über den Zuwendungsbescheid für das Senioren- und Familienzentrum.

© Foto: ut

Bei der Zuwendung handelt es sich um Lottomittel, die nun für ein Projekt genutzt werden können, das der Bildung im ländlichen Raum - auch für ältere Menschen - dienen soll. Gemeinsam mit der Volkshochschule Unstrut-Hainich, die sich als Bildungsträger zur Förderung lebenslangen Lernens versteht, wurde ein Konzept entwickelt. Insbesondere ältere Menschen sollen auch im ländlichen Raum Gelegenheit haben, Computer-Kurse zu besuchen, um moderne Kommunikationsmittel nutzen zu können. Dabei erlangen die Teilnehmer Fähigkeiten und Kenntnisse in einfacher Textverarbeitung, Datenverwaltung und Internetanwendung. „Es freut mich sehr, dass diese großartige Idee vom Wirtschaftsministerium als förderwürdig eingestuft wurde. So werden Bildungs- und Freizeitangebote im ländlichen Raum sinnvoll ergänzt und aufgewertet“, erklärte Landrat Harald Zanker. Für die Vorsitzende des Vereins Senioren- und Familienzentrum „Deutsches Haus“ in Körner, Carmen Listemann, und ihre Stellvertreterin Regina Riewe-Rink erfüllte sich mit der Zuwendung ein großer Wunsch. Zu den vier Handlungsschwerpunkten des Vereins gehören auch „Integration und Bildung“. Nun können neun Laptops angeschafft werden, die für Computerkurse genutzt werden sollen. Die Volkshochschule hat langjährige Erfahrungen mit speziellen Bildungsangeboten für Senioren, die sich in den letzten Jahren besonders auf die Anwendung von moderner PC-Technik konzentrierten. Sie wird das Vorhaben inhaltlich begleiten. Von den mobilen Computern soll jedoch nicht nur die Gemeinde Körner profitieren. Sofern in anderen Kommunen Kooperationspartner wie die Gemeinde selbst, Vereine oder Kirchengemeinden gefunden werden, können die Laptops auch anderswo zum Einsatz kommen.

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