OB Dr. Norbert Vornehm gibt grünes Licht für offiziellen Baubeginn

Baustart für Sanierung der IGS in Gera-Lusan

Gera (sv) - Baustart für die Sanierung der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Gera-Lusan: Den Baustart für die Sanierung der Integrierten Gesamtschule in Gera-Lusan in der Ahornstraße 1 bis 3 gab an 2. April Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm im Rahmen des Schulbauprogramms der Otto-Dix-Stadt Gera mit dem ersten symbolischen Baggerhub zur Freilegung des Schulgebäudes.

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Mit dem ersten symbolischen Baggerhub gab Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm heute den Baustart zur Sanierung der Integrierten Gesamtschule in Gera-Lusan in der Ahornstraße 1 bis 3 im Rahmen des Schulbauprogramms der Otto-Dix-Stadt Gera.

© Foto: SV

Damit werden die Trockenlegung des Hauses, der Bau der Fundamente für zusätzliche Flure und Treppenhäuser, die neuen Hauseingänge, die barrierefreie Eingangsrampe sowie die Verlegung der Drainage und der Fernwärmeleitungen vorbereitet. „Ich freue mich, dass wir heute beginnen können. Dieses Projekt ist nicht nur eines der dringlichsten Vorhaben in unserem Schulbauprogramm. Es ist mit einem Gesamtvolumen von rund 11,5 Millionen Euro auch das bisher größte Projekt“, so Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. Der energetische Sanierungsanteil in Höhe von 3,9 Millionen Euro wird vom Freistaat und vom Bund gefördert. Für die Sanierung der Schulgebäude stehe allein im ersten Bauabschnitt ein Gesamtvolumen von 6,3 Millionen Euro und für die Sanierung der Sporthalle 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, dass die 615 Schülerinnen und Schüler sowie 60 Lehrer und Erzieher bis zum Jahresende 2013 ein modern saniertes Schulgebäude erhalten.
Bereits in den Winterferien zogen die Schüler und Lehrer mit dem gesamten Inventar aus 29 Klassenräumen und zwei Kursräumen, aus Fachkabinetten und der Bibliothek in das dafür instandgesetzte ehemalige Albert-Schweitzer-Gymnasium in Lusan. Für die Arbeit mit Computern wurden das Datennetz angepasst, Brandschutztüren eingebaut, Fluchtwegtürme angebaut und alle erforderlichen Reparaturen am Gebäude und in den Außenanlagen vorgenommen. Derzeit stehen den Schülern dort 29 Klassenräume zur Verfügung, einer für jede der 5. bis 13. Klassen. Sechs davon befinden sich in den Unterrichtsraumcontainern, die auf dem Schulhof Platz fanden und die sich in nichts von einem anderen Klassenzimmer unterscheiden. So können die Schüler lernen, ohne vom umfangreichen Baugeschehen beeinträchtigt zu werden. Seit dem Auszug der Schülerinnen und Schüler wurde im Schulgebäude und im Schulgelände Baufreiheit geschaffen. So wurde unbrauchbares Mobiliar in Container geräumt. Ebenso wurden sämtliche Wandtafeln im Schulhaus demontiert. Im Schulhof und rings um die Turnhalle mussten Bäume gefällt werden, damit die Bauarbeiten beginnen können. Die Ersatzpflanzungen sind für den Zeitraum nach der Fertigstellung der Baumaßnahme im Rahmen der anschließenden Freiflächengestaltung vorgesehen.
Die Sanierung der beiden IGS-Schulgebäude, die 1974/75 gebaut wurden, erfolgt in drei Bauabschnitten. Im ersten Abschnitt wird das Gebäude entkernt und für die Sanierung vorbereitet. Die Leitungen für Fernwärme und Entwässerung müssen im Außenbereich verlegt werden, die gesamte Gebäudetechnik mit Elektro-, Wasser-, Stromleitungen, Sanitärtechnik, Fliesen wird ausgebaut und später vollständig erneuert. Auch Abbrüche von Wänden stehen an, um anschließend Grundrisse ändern zu können. Zur Hofseite soll auf der gesamten Länge und Höhe des Gebäudes ein durchgängiges Treppenhaus mit neuen Fluren entstehen. Grund: Damit wird der notwendige zweite Rettungsweg für alle Klassenräume geschaffen. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Unterrichtsräume besser und schneller erreichen. Im Anschluss soll bis Jahresende das Dach neu eingedeckt werden, kommen Fenster, Glasfassaden an den Treppenhäusern und Außentüren in die Kur. Das Gebäude erhält eine Wärmedämmung. Die neuen Außentüren und Fenster sind wärmeisoliert und helfen Energie zu sparen. Im Anschluss geht es an den Innenausbau mit Erneuerung der gesamten Haustechnik. Es erfolgen Maler-, Fliesenarbeiten sowie das Verlegen neuer Böden. Die Außenanlagen werden teilweise erneuert.
Der zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung der Schulsporthalle ab Januar 2013. Bis Anfang 2014 soll diese mit einer Zwei-Feld-Sporthalle, vier Umkleideräumen, zwei Sanitärräumen, dem Lehrerbereich einschließlich Sanitärräumen und drei Geräteräumen fit gemacht werden. Geplant ist, Dach, Fassade und Fenster zu erneuern und Grundrisse im Sozialtrakt zu verändern. Wie im gesamten Schulhaus wird den Forderungen des Brandschutzes Rechnung getragen. Im dritten Bauabschnitt soll im Jahr 2014 auf der Schulhofseite, in der Mitte zwischen beiden Schulgebäuden, ein Anbau mit Aula, Mensa, Schulspeisung sowie Lehrer- und Verwaltungsbereich entstehen. Gleichzeitig werden die Freiflächen fertiggestellt. Neben den baulichen Leistungen wird die IGS mit Möbeln und technischen Geräten in Höhe von einer Million Euro ausgestattet.

 

 

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