Jena (sho) - Die SPD geht mit Bundesprominenz in die letzte Wahlkampfwoche. Der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel nahm fünf Tage vor der Oberbürgermeisterwahl in Jena an einer Diskussion mit Studierenden der Friedrich-Schiller-Universität teil.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Vordenken über morgen“. Von bundes-, landes- und kommunalpolitischer Ebene aus hat Gabriel gemeinsam mit Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie und Oberbürgermeister Albrecht Schröter die Themen der Zukunft beleuchtet.
„Eine der ganz großen Aufgaben ist es, wie trotz einer wachsenden Weltbevölkerung so mit unserem Planten umgegangen werden kann, dass auch unsere Kinder noch die Chance haben, auf diesem Planeten einigermaßen zu überleben“, sagte Gabriel. Weitere bundespolitische Herausforderungen seien die Schaffung und Sicherung von Frieden, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten sowie eine gerechte Entlohnung.
Laut Matschie müsse in Thüringen künftig vor allem auf drei Trends reagiert werden. Es müssten Möglichkeiten gesucht werden, dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken, jungen Menschen, in einer Gesellschaft mit immer komplexeren Problemen, eine gute Ausbildung zu ermöglichen und die Energieversorgung sicherzustellen, bei einer weiter wachsenden Weltbevölkerung aber schrumpfenden Ressourcen.
Die wichtigste Herausforderung für Jena sei laut Schröter das Wachstum der Stadt.
Auch die Studierenden konnten während der Veranstaltung Fragen stellen, zu Themen, die sie bewegen. Dabei ging es um die Bebauung des Inselplatzes, die Schaffung von Wohnraum, die Förderung von jugendkulturellen Angeboten, den Stadionumbau und die Vereinheitlichung der Bildungsabschlüsse.
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