Gersfeld (sj) - Regionale Energieversorger trafen sich auf der Wasserkuppe, um das Thema „Umweltverträgliches Licht“ im geplanten Sternenpark zu besprechen.
Der Züricher Gymnasiast Constantin Weickart absolviert z.Z. ein Praktikum in Erfurt. Sein Thema ist die Lichtverschmutzung.
© Foto: LohrDa Teile des Biosphärenreservats Rhön über eine ungestörte und natürliche Nachtlandschaft verfügen und diese erhalten und verbessert werden soll, hatten die fünf Landräte der ARGE Rhön bereits die Antragstellung zu einer internationalen Anerkennung als Sternenpark beschlossen. Dafür ist es notwendig, dass eine energieeffiziente künstliche Beleuchtung eingesetzt wird, die möglichst wenig Licht an den Himmel abstrahlt. In den noch nahezu natürlich dunklen Gebieten der Rhön sollte möglichst kein künstliches Licht installiert werden. Angrenzende Kommunen sollten Beleuchtung so einsetzen, dass der Himmel möglichst wenig beeinträchtigt wird. Dies wird mit gut abgeschirmter Leuchten mit möglichst geringen Blauanteilen erreicht. Die Anforderungen zum Schutz der Nacht und einer modernen Beleuchtungsind gut vereinbar und realisierbar. Auch besitzt optimierte moderne Beleuchtung ein großes Einsparpotenzial. Im September und Oktober soll im Groenhoff-Haus eine Ausstellung zum Thema “Sternenpark Rhön und Lichtverschmutzung“ stattfinden, zu der auch die regionalen Energieversorger mit einbezogen werden soll.
Noch keine Kommentare vorhanden