Schmiedefeld (ke) - Bereits zum 14. Mal erwarteten die Schmiedefelder fleißige und kreative Schneeskulpturenbauer auf ihrem Sportplatz.
Florian Dötsch (8) aus Stützerbach zauberte mit Hilfe der Oma Grisu den Drachen aus dem Schnee und hatte trotz kalter Finger Spaß dabei.
© Foto: Kerstin EngelmannUnd bei strahlendem Sonnenschein ließen sich hunderte Besucher in den Ort am Rennsteig locken. Eines fiel allerdings auf: Die meisten Gäste auf dem Sportplatzgelände schauten am vergangenen Wochenende lieber anderen beim Bauen zu. Und beobachtete man, wie die dann doch fast 60 Teilnehmer Figuren aus dem Schnee zauberten, wurde schnell klar, warum viele aufs Selberbauen verzichteten: Der Schnee war durch die tiefen Temperaturen der vergangenen Tage steinhart gefroren. Ohne das richtige Werkzeug oder gar mit bloßen Fingern ging fast gar nichts.
Und so waren in diesem Jahr die mit Säge, Spaten oder Schaufel ausgestatteten Teams klar im Vorteil. Und obwohl die festen und trockenen Schneeberge eine echte Herausforderung für alle Skulpturenbauer waren - am Ende hatte die Jury die Qual der Wahl zwischen 17 Schneeskulpturen. Mit Hund, Katze, Maus, Dinosaurier, Drache oder Schnecke ging es recht tierisch zu. Aber auch Pamela Anderson mit Bikini am Strand, eine Burg, Rennstrecke oder ein Sofa mit Tisch wurden kunstvoll aus Schnee geformt.
In den Kategorien „Familien“, „Am weitesten Angereiste“ und „Kinder“ wurden die Kunstwerke nach gut einer Stunde Bauzeit bewertet. Bei den jüngsten Teilnehmern siegten die Kinder aus dem Kinderheim aus Marisfeld. Sie nehmen schon seit Jahren regelmäßig am Wettbewerb teil. Den ersten Platz in der Kategorie „Weiteste Anfahrt“ konnten sich gleich zwei Teams teilen. Die ISAR-Rettungshundestaffel aus Duisburg überzeugte mit ihrem Schneehund, während Familie Rückert aus Werneck auf eine Schnecke setzte. Die Sieger in der Kategorie Familie kamen mit Familie Hutmann aus dem Ort.
Nur eine traurige Nachricht hatten die Moderatoren während des Wettbewerbs zu verkünden: Alle selbstgebackenen Kuchen waren schon verputzt, bevor die fleißigen Skulpturenkünstler ihre Werke vollendet hatten.
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