Erfurt/Bad Salzungen (sj) - In der 21. Woche soll der Planfeststellungsbeschluss für den vierten Bauabschnitt der Ortsumgehung B62 voraussichtlich rechtskräftig werden.
Das teilte Landrat Krebs nach einem Gespräch mit dem Thüringer Minister Christian Cariusfür Bau am Dienstagabend, 15. Mai 2012, mit. An dem Treffen nahmen auch die Bürgermeister der Anrainer Bad Salzungen, Barchfeld, Leimbach und Immelborn sowie Vertreter der BI Leimbach, Immelborn und Barchfeld teil. Erstmals waren auch Mitglieder der BI Allendorf/Bad Salzungen dabei. Eindringlich wurde Minister Carius dargelegt, mit welchem Gefahrenpotential die Anwohner der B62 z. B. im Leimbacher Ortsteil Kaiseroda leben müssen.
Es wurde vereinbart, dass das Thüringer Innenministerium die Installation von stationären Blitzern zur Verkehrsüberwachung in den entscheidenden Streckenabschnitten prüfen soll. Auch wird der Landrat veranlassen, dass die Straßenverkehrsbehörde untersucht, ob in der Ortsdurchfahrt Kaiserodas eine Tempo-30-Zone eingeführt werden kann.
Die Vertreter der BI „Ortsumfahrung Immelborn“ forderten von Carius zudem, dass nach den Baumaßnahmen an der B62 in Immelborn unbedingt die Fahrbahndecke erneuert werden müsse. Denn zu dem großen Verkehrsaufkommen sei nun noch die zusätzliche Geräuschbelastung durch die entstandenen Schlaglochdurchfahrten hinzugekommen. Auch das wollte der Minister prüfen lassen. Landrat Krebs kündigte Minister Carius an, dass die Aktionsgruppe zur Ortsumgehung der B62 Werraquerung/Leimbach nicht im Druck nachlassen und weiter auf die Ortsumgehung drängen werde, auf die die Anwohner nun schon so lange warten müssten.
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