Firmengründer Helwig Schmitt (links) und Geschäftsführer Andreas Schmitt (rechts) erhalten aus den Händen von Bürgermeister Heinrich Sattler ein kleines Geschenk zur Einweihung des neuen Bürokomplexes.
© Foto: RubischHofgeismar (MR) – Die Firma Helwig Schmitt Management Services ist seit über zehn Jahren ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Wirtschaftsregion Hofgeismar. Gegründet wurde das Familienunternehmen 1983 von Helwig Schmitt in Grebenstein. Im Jahre 2002 siedelte das Unternehmen mit seinen 50 Mitarbeitern in ein neues, größeres Bürogebäude in die Garnisonsgalerie nach Hofgeismar. Durch unternehmerisches Geschick und die Positionierung in immer neuen Absatzmärkten wuchs die Belegschaft auf zurzeit 160 Beschäftigte an. Der alte Gebäudekomplex war allerdings lediglich für 100 Mitarbeiter ausgelegt. Aufgrund der entstandenen räumlichen Enge wurde ein Neubau eines zweiten Bürokomplexes notwendig. Nach 18 Monaten Bauzeit wurde dieser nun in direkter Nachbarschaft zum alten Gebäude errichtet und feierlich eingeweiht.
In seiner Begrüßungsrede erinnerte sich Geschäftsführer Helwig Schmitt an die zurückliegende Planungs- und Bauzeit. Dabei räumte er auch ein, dass nicht immer alles reibungslos verlaufen sei. Dennoch bedankte er sich bei allen Beteiligten, insbesondere beim leitenden Architekten Bernward Stuhl. Schmitt schloss seine Rede mit einem kurzen Fazit: „Ich werde den Stress vermissen. Es hat trotz allem Spaß gemacht“.
Stellvertretend für die vielen Gäste und Gratulanten ergriff Bürgermeister Heinrich Sattler das Wort. Er lobte den Mut und die Entscheidungsfreude der Unternehmerfamilie und dankte gleichzeitig für die weltweite Verbreitung des Wirtschaftsstandorts Hofgeismar durch die Mitarbeiter des Unternehmens. Die Firmenentwicklung bezeichnete er als „beispiellose Erfolgsgeschichte“.
Kerngeschäft des Unternehmens ist die Verbreitung eines selbst entwickelten Markt-Informations-Systems (MIS) für die Automobilindustrie. Anhand dieses Systems haben Kunden weltweit schnellen Zugriff auf regionale Marktdaten. Einen kurzen Einblick in dieses Informationssystem gewährte Geschäftsführer Andreas Schmitt den interessierten Gästen. Der Sohn des Unternehmensgründers erläuterte an zwei Absatzmärkten das Programm und zeigte die vielfältigen Möglichkeiten exemplarisch auf.
Ein Gebäude der Hightech Generation
Hinter dem Neubau steckt allerdings wesentlich mehr als ein normales Bürogebäude. Mit den Worten: „Ein bemerkenswertes Gebäude. Man sieht es ihm nicht an, aber es hat es in sich“, begann Architekt Bernward Stuhl den Gästen zu erläutern, welche baulichen Aspekte dieses Bürogebäude von anderen unterscheidet. Es handelt sich bei dem Bauwerk um ein wahres „Hightech-Gebäude“. Bereits das Mauerwerk verfügt über einen hohen Dämmwert. Die Fenster weisen einen Spitzenwert in Sachen Wärmedurchgangskoeffizient mit 0,9 auf. Sie sind nicht nur wärmegedämmt, sondern zur Straßenseite auch schallgedämmt. Das Gebäude verfügt über ein intelligentes Beleuchtungssystem, das enorme Einsparungen in puncto Energieverbrauch ermöglicht. Des Weiteren besitzt das Haus eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Zusammengenommen ergeben sich Energieeinsparungen von bis zu 70 Prozent gegenüber einem klassischen Gebäude. Einen gelungenen Abschluss bot ein Kurzfilm, der die gesamte Bauphase in 35.000 Einzelbildern festgehalten hat.
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