Kommunaler Behindertenbeirat der Stadt Weimar begleitet Projekt „Inklusion in Arbeit und Beschäftigung - Barrierefreiheit“

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Begrüßung des Schirmherren MP Bodo Ramelow.

© Foto: U. Noack

(bm) - Auch der kommunale Behindertenbeirat der Stadt Weimar hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Er hielt zu Beginn des neuen Jahres keine eigene separate Sitzung ab, sondern nutzte es, dabei zu sein, zur Auftaktveranstaltung des Projektes „Inklusion in Arbeit und Beschäftigung- Barrierefreiheit“, welche am 15. Januar 2015 im Weimarer Hotel „Kaiserin Augusta“ stattfand und von welcher Thüringens neuer Ministerpräsident, Bodo Ramelow (Die LINKE), die Schirmherrschaft übernommen hatte. Er kam persönlich und hat ein ergreifendes Grußwort gehalten. Er sprach Vieles aus, was dem Projekt entspricht und zuversichtlich konnte auch seine Unterstützung dazu zur Kenntnis genommen werden.

Der kommunale Behindertenbeirat war sich bereits am Ende des vergangenen Jahres darüber einig, dass es wichtig ist, dieses Projekt des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e. V. zu unterstützen und zu begleiten und daher seine erste Zusammenkunft der geannten Auftaktveranstaltung zu widmen. Mit Begeisterung haben die zur Veranstaltung mit anwesenden Beiratsmitglieder aufgenommen, was hinter dem Vorhaben steckt, von welchem Joachim Leibiger, als Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen der Initiator -in enger Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit mit Jens Elschner und seinem Landesverband der Hörgeschädigten Thüringen e. V. sowie Rolf Menzel, dem Landesvorsitzenden und Vizepräsidenten des Bundesverbandes vom Bund der Selbstständigen (BDS) Thüringens -ist.

Es war zu erkennen, dass dieses Projekt überhaupt großen Zuspruch erhält, denn Gäste, die in dieses Projekt fest mit eingebunden werden und auch werden müssen, konnte man zu dieser Auftaktveranstaltung ebenso zahlreich begrüßen. Darunter unter anderem die Landtagsabgeordnete Karola Stange (Die Linke), diverse Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit und des Jobcenters, Herrn Kruse vom Kompetenzzentrum, Reinhard Müller vom Paritätischen Thüringen, Dr. Paul Brockhausen, dem Beauftragten für Menschen mit Behinderungen im Freistaat Thüringen, Vertreter des Zweckverbandes Wirtschaftsförderung der Region des nördlichen Landkreises Weimarer Land und verschiedene Arbeitgeber sowie Stadträtin Petra Seidel (weimarwerk bürgerbündnis e. V.), die selbstverständlich nicht nur als stellv. Vorsitzende des kommunalen Behindertenbeirates zugegen war, sondern auch als stellv. Vorsitzende des Familien- und Sozialausschusses sowie stellvertretende Kreisgruppensprecherin der Paritätischen Kreisgruppe. Grußworte des Oberbürgermeisters der Stadt überbrachte Felicitas Fehling, die Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und nachhaltige Entwicklung. Als weitere städtische Vertreterin war natürlich auch Ute Böhnki, die Behinderten- und Seniorenbeauftragte anzutreffen. Aber auch zahlreiche andere - dem Thema zuzuordnende - Teilnehmer, z. B. das Lebenshilfewerk, widmeten sich dieser wirklich gelungenen Auftaktveranstaltung.

Mit dem Start des Projektes wird ein lokales Koordinierungsbüro zum Aufbau eines Netzwerkes zur Steuerung sozialraumbezogener Aktivitäten im Bereich Inklusion in Arbeit und Beschäftigung - Barrierefreiheit (IAB) errichtet. Das von der "Aktion Mensch" über drei Jahre geförderte Vorhaben legt den Schwerpunkt seiner Arbeit zunächst auf die Inklusion von Sinnesbehinderten. Ziel ist es, auch Menschen mit einem solchen Handicap dauerhaft in Arbeit und Beschäftigung zu bringen und vor allem die Wirtschaft zu motivieren, sich diesem Thema anzunehmen und sich nicht davor zu verschließen. Der kommunale Behindertenbeirat begrüßt sehr, was Herrn Leibiger mit seiner Initiative und seinem Ideenreichtum hier gelungen ist und beglückwünscht ihn zu diesem tollen Ergebnis.

buergermeister - 99438 Weimar-Legefeld
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