Kommunaler Seniorenbeirat stellte Arbeitsplan auf

(bm) - Gleich zur Sache ging es bereits im neuen Jahr, zu der ersten Sitzung des kommunalen Seniorenbeirates der Stadt Weimar. Die Sprecherräte, Heike Schrade (Beiratsvorsitzende), Brigitte Burckhardt, Roswitha Bartalis und Petra Seidel stellten ihren Vorschlag zum Arbeitsplan für 2015 vor und baten nach erfolgter Diskussion hierzu um Bestätigung desselben, was nach Erörterung der einzelnen Themenpunkte und mit kleinen Ergänzungen zu den Themen einstimmig erfolgte.

Praktiken, die sich im bisherigen Beirat bewährte haben, werden fortgesetzt. So wird es beispielsweise wieder zeitweilige Berichterstattungen aus Ämtern der Stadtverwaltung bzw. vom OB zu diversen Themenkomplexen geben. Geändert haben sich nur die Sitzungstermine. Sie finden zwar weiterhin auch jeden ersten Mittwoch im Monat statt, allerdings nicht mehr am Vormittag, sondern stets um 14:30 Uhr, wobei die Versammlungsorte sich vor allem Themenbedingt, z. B. bei Besuchen von einzelnen Einrichtungen/Institutionen stets ändern können. Sie werden jedoch, da ja alle Beiratssitzungen auch wieder öffentlich sind, immer rechtzeitig medial bekannt gegeben (Presse, Rathauskurier), ebenso die jeweilige Tagesordnung. Neu ist auch, dass man sich entschieden hat, sich allen anderen städtischen Gremien anzuschließen und im Monat August eine Sommerpause einzulegen.

Um entsprechend der (noch) gültigen Beiratssatzung zu handeln, wurde die Protokollführung aller Sitzungen in die Hände eines Beiratsmitgliedes gegeben. Ulrich Oertel hat sich bereiterklärt, diese Aufgabe zu übernehmen und im Vertretungsfall wird kurzerhand jemand anderes aus dem Gremium damit beauftragt. Der sich dringend notwendigen Satzungsüberarbeitung haben sich in einer kleinen Kommission Petra Seidel, Betina Klaus, Gerhard Pilz, Elke Heisler und Peter Heide angenommen.

Angedacht ist auch, zukünftig in bestimmten Zeitabständen eine entsprechende Berichterstattung zur Arbeit des Seniorenbeirates im Stadtrat vorzunehmen, wie es ebenfalls in der Beiratssatzung verankert ist. Einen weiteren Tagesordnungspunkt der Sitzung stellte die Berichterstattung der Behinderten- und Seniorenbeauftragten, Ute Böhnki, zur noch im alten Jahr in Bad Blankenburg stattgefundenen Jahresversammlung der Landesseniorenvertretung dar. Diese erstreckte sich über drei Tage mit folgenden Themen:

• Thüringer Seniorenbericht
• Würde und selbstbestimmtes Sterben (mit Soziologie des Sterbens) und
• Innovative Seniorenprojekte.

Weitere Infos gab es aus der Landesseniorenvertretung in Sachen des „Thüringer Seniorenmitwirkungsrechtes“. Für die Stadt Weimar ist in diese Landesseniorenvertretung über den Stadtrat Peter Heide berufen worden. Weiterhin erfolgte durch Frau Böhnki eine Darlegung, für was die im vergangenen Jahr beantragten und vom Land bewilligten Fördergelder ausgegeben worden sind. U. a. auch zur Erstellung einer neuen, aktuellen Broschüre „Wegweiser für Senioren“. Sie ist gerade druckfrisch erschienen und dann auch z. B. über das Büro der Behinderten- und Seniorenbeauftragten zu erwerben. Ebenso wird diese dann generell wie bisher, an entsprechenden Stellen in der Stadtverwaltung ausgelegt.

Gleichzeitig darf sich der Beirat Gedanken darüber machen, für was weitere Fördermittel nun im neuen Jahr, falls diese ebenso bewilligt werden, genutzt werden sollen. Denkbar wäre, und da ist sich das Gremium bereits schon einig, einen Flyer zu erstellen, indem sich der kommunale Seniorenbeirat vorstellt und Erläuterungen gibt, welche Aufgaben er zu erfüllen hat.

Viel hat man sich also wieder vorgenommen und auch werden weiterhin bereits bestehende und schon bekannte Projekte wie z. B. das Konzept der Stadtstrategen mit den „Anlaufstellen für Senioren“ oder den „Gute Nachbarn“, vor allem im Sinne von Senioren für Senioren weiter verfolgt. Auf alle Fälle jedoch, ist und bleibt der kommunale Seniorenbeirat, zusammen mit der Behinderten- und Seniorenbeauftragten als deren Koordinierungspartnerin auch weiterhin Ansprechpartner für die Belange aller Seniorinnen und Senioren unserer Stadt und man kann sich stets jederzeit vertrauensvoll an ihn wenden. Selbstverständlich ist es auch, sich mit dem kommunalen Behindertenbeirat, vor allem zu tangierenden Themen abzusprechen und mit diesem eng zusammenzuarbeiten bzw. ggf. sogar gemeinsame Sitzungen durchführen.

buergermeister - 99438 Weimar-Legefeld
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