Weihnachtsbaumweitwurf-Wettbewerb in Zimmritz

Wenn Weihnachtsbäume fliegen lernen

Jena (sho) - In Zimmritz wurde den Christbäumen das Fliegen gelernt. Der Traditionsverein Zimmritz hat in dem Mildaer Ortsteil einen Weihnachtsbaumweitwurf-Wettbewerb veranstaltet – und das zum ersten Mal.

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Kraft, Geschicklichkeit und eine Portion Humor waren gefragt beim Weihnachtsbaumweitwurf in Zimmritz. © Foto: sho

„Ich hatte mal darüber gelesen und dachte, das müssen wir hier auch ausprobieren", sagte Holger Parsche, Vereinsvorsitzender des Traditionsvereins Zimmritz. Also fand man sich kurzerhand mit den ausgedienten Christbäumen zusammen, um sich einen spannenden Wettkampf zu liefern. Dabei ging es darum, das Bäumchen so weit wie es nur geht zu werfen. Wie die abgeschmückten Weihnachtsbäume, an denen zum Teil immer noch Lamettareste hingen, über die Startlinie bugsiert wurden, war den Teilnehmern selbst überlassen. Egal ob Speerwurf-, Schleuder- oder Hammerwurftechnik – nur die Weite zählte.

Gestartet wurde in zwei Gruppen: Werfer mit kleineren Bäumen (bis 1,40 Meter Länge) und Werfer mit großen Bäumen (über 1,40 Meter Länge). Über 25 Teilnehmer traten gegeneinander an, darunter sowohl Bewohner von Zimmritz, als auch Gäste aus umliegenden Ortschaften wie Bucha und Göttern. Auch wenn bei der Veranstaltung eindeutig der Spaß im Vordergrund stand, viele Starter nahmen die sportliche Herausforderung durchaus ernst.

In der Kategorie „Bäume bis 1,40 Meter Länge" setzte sich Matthias Stompe aus Göttern gegen seine Mitstreiter durch. Er erreichte 9,10 Meter. In der Königsdisziplin, dem Weitwurf von Weihnachtsbäumen über 1,40 Meter Länge, verwies Peter Wolleneck aus Milda die Konkurrenten auf die Plätze. Er erreichte eine Weite von 12,40 Meter. Zu gewinnen gab es für die Erstplatzierten unter anderem Christbaumkugeln oder eine Flasche Sekt, der Viertplatzierte bekam immerhin noch einen Energy-Drink, damit es im nächsten Jahr vielleicht besser klappt.

Für die endgültig ausgedienten Bäume endete die Veranstaltung auf dem Lagerfeuer.

© sho

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