Tag des Alltagssportes bewegt Massen

Die „Mission Olympic“ ist gestartet

Meiningen (tk) - Wenn in einem Bäckereigeschäft inmitten des morgendlichen Betriebsablaufes plötzlich Golf gespielt wird, in einer Galerie die Pinsel durch die Luft fliegen und eine Meininger Stadtverwaltung aufgeregt um den Brunnen im Innenhof der Elisabethenburg rennt, dann kann das nur eines bedeuten: Die „Mission Olympic“ hat begonnen.

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Die Mitarbeiter des Meininger Ordnungamtes schafften es bei der Ämterstaffel auf den zweiten Platz.

© Foto: Tina Kwiatkowski

Der Moment, auf den die Organisatoren und ihre zahlreichen Helfer seit Monaten mit viel Engagement und Vorfreude hingearbeitet haben, ist nun da: Mit dem sogenannten „Tag des Alltagssportes“ ist am Morgen das Meininger Finale der „Mission Olympic“ eröffnet worden. In zahlreichen Geschäften, Firmen und Institutionen sowie in allen Kindergärten und Schulen der Stadt sind seit 08.00 Uhr Hunderte von Menschen auf den Beinen, um für Meiningen Punkte zu sammeln. Insgesamt werden bis zum Ende des ersten Finalteiles um 16.00 Uhr etwa 5.000 Personen in Bewegung gewesen sein.

Die Meininger Stadtverwaltung beging den Tag des Alltagssportes mit einem halbstündigen Gaudisportfest im Innenhof der Elisabethenburg, bei dem neben der körperlichen Ertüchtigung buchstäblich der Spaß im Vordergrund stand. Nachdem sich die Verwaltungsmitarbeiter zunächst in ihren jeweiligen Abteilungen im Seilspringen, Hula-Hoop-Schwingen, Akten-Stemmen oder -Zuwerfen sowie im Papierkorb-Zielwerfen betätigt hatten, traten sie abschließend in einer Ämterstaffel gegeneinander an. Mit einer Kaffeetasse bewaffnet galt es dabei, aus einem vollen Eimer Wasser binnen fünf Minuten so viel Flüssigkeit wie möglich zu einem leeren Eimer zu transportieren, der in einigen Metern Entfernung stand. Hierbei waren vor allem Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt. Mit einem Wasserstand von 9,5 Zentimetern setzte sich am Ende das städtische Bauamt gegen seine übrigen Kollegen durch.

Doch auch abseits von Gaudisportfest, Pinselweitwurf und Bäckereigolf ging und geht es zum Tag des Alltagssportes rasant zu, denn an jeder Station bleiben nur 30 Minuten Zeit, um möglichst viele Personen zur Bewegung zu animieren. Zu den angebotenen Aktivitäten zählen neben den Genannten auch ein Gesundheitstag im Landratsamt, ein Bewegungsmarathon im Klinikum, ein Tanz-Flashmob, Gymnastik, Treppenlauf, Einkaufskorb-Wettrennen, Brötchenstapeln und vieles mehr. Jede der Stationen wird von mindestens einem Zähler betreut, der die aktiven Teilnehmer registriert und daraus die entsprechende Wertungspunktzahl errechnet.

Mit dem heutigen Tag des Alltagssportes hat die Stadt Meiningen den ersten von insgesamt drei Finalteilen absolviert. Die größte Herausforderung besteht nun zweifelsohne darin, die Menschen für die Aktion „Meiningen 24 Stunden in Bewegung“ in die Theaterstadt zu locken. Die Organisatoren hoffen auf mindestens 30.000 Besucher, die an den mehr als 200 Bewegungsstationen der Stadt Aktivitätenpunkte „ersporten“. Der Startschuss hierfür fällt heute Abend um 19.00 Uhr. Teil drei des Finales ist dann das Städteduell gegen die sächsische Konkurrenzstadt Weißwasser.

Bei der „Mission Olympic“ handelt es sich um einen von Coca-Cola Deutschland und Deutschem Olympischem Sportbund initiierten Wettbewerb um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“, mit dem die Menschen langfristig für einen aktiven Lebensstil begeistert werden sollen.

© Tina Kwiatkowski

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