Jena (anw) - Obligatorische Pressekonferenz vor einem Pflichtspiel. War die am Dienstagnachmittag die letzte des FC-Trainers Petrik Sander? „Ich will nicht immer Wasserstandsmeldungen abgeben“, gab gewohnt knurrig Sander auf die Frage nach seiner beruflichen Zukunft zur Antwort. Mit der Vereinsführung habe es mittlerweile zwei Treffen gegeben, man habe sich „angenähert, ohne sich dabei um den Hals zu fallen“.
Im Mittelpunkt stand das Finale im Köstritzer-Landespokal 2011/2012 am Mittwochabend gegen den ZFC Meuselwitz. Die laut FC-Pressesprecher Andreas Trautmann bereits an Jenaer Fans verkauften 1.200 Tickets sollten die Tatsache, dass das Finale in der bluechip-Arena in Meuselwitz ausgetragen wird, wettmachen und Jena de
facto ein Heimspiel ermöglichen. Die Partie, dessen Sieger sich für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2012/2013 qualifiziert, wird 18 Uhr angepfiffen.
Wie er die Mannschaft einstellen werde, wollte Sander nicht verraten. Der ZFC sei mehrfach beobachtet worden. Die Fehler von Rot-Weiß Erfurt im diesjährigen Landespokal (Halbfinale 0:1 n.V.) oder vom Halleschen Fußballclub am letzten Wochenende (0:1 in Meuselwitz) soll sein Team jedenfalls nicht wiederholen. Motivationsprobleme bei seinen Spielern angesichts des sportlichen Abstiegs aus der 3. Bundesliga will Sander nicht erkennen können. Mit einem Pokalsieg könnte die Saison nicht besser gemacht werden. Im Falles des Pokaltriumphes aber dazu führen „erhobenen Hauptes die Spielzeit zu beenden“.
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