Seitenroda (sho) - Es war die Nacht der Hexen und Teufel. Zur Walpurgisnacht haben sie auf der Leuchtenburg, in über 400 Metern Höhe, ein Fest abgehalten.
Mit dem Entzünden des Walpurgisfeuers werden die bösen Geister des Winters vertrieben und der Frühling begrüßt.
© Foto: shoMit Einbruch der Dunkelheit verwandelte sich am 30. April 2012 die „Königin des Saaletals“ in einen Hexentanzplatz. Erlebnishungrige aus aller Herren Länder zog es zur Walpurgisnacht auf die mittelalterliche Burg. Schauspieler und Gaukler sorgten bei ihnen für Kurzweil.
Benannt ist die Walpurgisnacht nach der Äbtissin Walburga (710-779), der Schutzpatronin gegen böse Geister. Nach altem Volksglauben treffen sich in der Nacht zum 1. Mai Hexen, um mit dem Teufel zu tanzen und zu feiern. Eben diese Geister sollen mit Hilfe des Walpurgis-Spektakels vertrieben werden. Und tatsächlich, bis in die Puppen war auf der Leuchtenburg der Teufel los. Als Konzerthöhepunkt wartete auf alle Teufelohren die Rock-, Mittelalter- und Metallband „Schelmish".
In das turbulente Geschehen war nicht nur der Burghof einbezogen, auch vor dem 800-Jahre altem Gemäuer ging es heiß her. Dort tanzte man bei der Hexen- und Teufelsparty im Schein des Walpurgisfeuers in den Mai. Mit dem Entzünden der Maifeuers soll nicht nur der Winter endgültig vertrieben, sondern vor allem der Wonnemonat Mai begrüßt werden.
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